tetramethylplumbane
C4H12Pb
Beratung für tetramethylplumbane
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Identifikation
- CAS-Nummer
- 75-74-1
- EG-Nummer
- 200-897-0
- UN-Nummer
- 3483
- Index-Nummer
- 082-002-00-1
- PubChem CID
- 6394
Physikalisch-chemische Eigenschaften
- Summenformel
- C4H12Pb
- Molare Masse
- 267.00 g/mol
- IUPAC-Name
- tetramethylplumbane
Chemische Identifikatoren
- InChI
- InChI=1S/4CH3.Pb/h4*1H3;
- InChI Key
- XOOGZRUBTYCLHG-UHFFFAOYSA-N
Überblick
Tetramethylplumban (CAS 75-74-1) ist eine organometallische Verbindung aus der Familie der Tetraalkylblei-Verbindungen, die aufgrund ihrer besonderen chemischen Eigenschaften und gleichzeitig hohen Toxizität besondere Aufmerksamkeit in der chemischen Industrie erfordert. Diese farblose, flüchtige Flüssigkeit mit der Summenformel C4H12Pb und einer Molmasse von 267 g/mol zeichnet sich durch ihre Verwendung als Antiklopfmittel in Kraftstoffen sowie als wichtiger Ausgangsstoff für verschiedene industrielle Synthesen aus. Die Substanz wird unter der EG-Nummer 200-897-0 geführt und ist gemäß GHS-Verordnung als hochgefährlich eingestuft, was sich in den Gefahrenklassen Repr. 1A, Acute Tox. 2 und STOT RE 2 sowie den entsprechenden Piktogrammen GHS08, GHS06 und GHS09 widerspiegelt. In der industriellen Praxis findet Tetramethylplumban hauptsächlich Anwendung als Katalysator in der organischen Synthese, insbesondere bei der Herstellung von Organometall-Verbindungen und als Zwischenprodukt in der Petrochemie. Darüber hinaus wird es in spezialisierten Anwendungen der Materialwissenschaft eingesetzt, wo seine einzigartigen elektronischen Eigenschaften gefragt sind. Die Handhabung dieser ADR-Klasse 6.1 Substanz erfordert höchste Sicherheitsstandards und entsprechende Fachkenntnisse im Umgang mit hochgiftigen organometallischen Verbindungen. OYSI bietet Tetramethylplumban in verschiedenen Qualitäten für industrielle Anwendungen an und gewährleistet dabei die Einhaltung aller europäischen Sicherheits- und Transportvorschriften für diese anspruchsvolle Spezialchemikalie.
Sicherheit & Klassifizierung
Repr. 1A; Acute Tox. 2 *; Acute Tox. 1; Acute Tox. 2 *; STOT RE 2 *; Aquatic Acute 1; Aquatic Chr...
GHS-Piktogramme
HGefahrenhinweise (H-Sätze)
Beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die vollständige Liste der Gefahren- und Sicherheitshinweise finden Sie im Sicherheitsdatenblatt (SDS).
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Einatmen
Maßnahmen bei Einatmen von Dämpfen oder Staub
Erste-Hilfe-Maßnahmen
- +P304BEI EINATMEN:
- +P340Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
- +P311GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
Zugehörige Gefahrenhinweise:
Hautkontakt
Maßnahmen bei Berührung mit der Haut
Erste-Hilfe-Maßnahmen
- +P302BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT:
- +P352Mit viel Wasser waschen.
- +P361Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen.
- +P313Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Zugehörige Gefahrenhinweise:
Verschlucken
Maßnahmen bei versehentlichem Verschlucken
Erste-Hilfe-Maßnahmen
- +P301BEI VERSCHLUCKEN:
- +P330Mund ausspülen.
- +P331KEIN Erbrechen herbeiführen.
- +P310Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
Zugehörige Gefahrenhinweise:
Allgemeine Maßnahmen
Notruf 112 | Giftnotruf: +49 30 19240 (DE), +33 1 45 42 59 59 (FR), +31 30 274 88 88 (NL)
Die Erste-Hilfe-Maßnahmen basieren auf der CLP-Einstufung und den zugehörigen P-Sätzen. Sie ersetzen nicht das Sicherheitsdatenblatt (SDB). Konsultieren Sie im Ernstfall immer das vollständige SDB und einen Arzt.
Transport (ADR)
| UN-Nummer | 3483 |
| ADR-Klasse | 6.1 |
| Verpackungsgruppe | I |
| Tunnelbeschränkungscode | C/D |
| Proper Shipping Name | Tetramethylblei |
| Meeresschadstoff | Nein |
Häufige Fragen
Was ist Tetramethylplumbane und welche Eigenschaften hat es?
Tetramethylplumbane (CAS: 75-74-1) ist eine organische Bleiverbindung mit der Summenformel C4H12Pb. Es handelt sich um eine hochgiftige, flüssige Substanz, die als Bleitetraalkyl klassifiziert wird. Die Verbindung ist extrem toxisch und weist reproduktionstoxische Eigenschaften auf. Sie ist wassergefährdend und kann sowohl akute als auch chronische Umweltschäden verursachen. Aufgrund ihrer extremen Toxizität erfordert sie besondere Sicherheitsmaßnahmen bei Handhabung und Lagerung.
Wofür wird Tetramethylplumbane verwendet?
Tetramethylplumbane wurde historisch hauptsächlich als Antiklopfmittel in Benzin verwendet, um die Oktanzahl zu erhöhen. Heute ist diese Anwendung in den meisten Ländern aufgrund der Toxizität verboten. In der modernen Chemie findet es begrenzte Anwendung in der Forschung und Entwicklung, insbesondere in der organometallischen Synthese und als Referenzstandard in analytischen Verfahren. Die Verwendung ist stark reglementiert und auf spezialisierte industrielle und wissenschaftliche Anwendungen beschränkt.
Wie sollte Tetramethylplumbane sicher gehandhabt und gelagert werden?
Tetramethylplumbane erfordert extreme Sicherheitsvorkehrungen. Tragen Sie vollständige Schutzausrüstung einschließlich Atemschutz, Schutzbrille und chemikalienresistente Handschuhe. Arbeiten Sie ausschließlich unter gut belüfteten Bedingungen oder in Abzügen. Lagern Sie die Substanz in dicht verschlossenen Behältern an einem kühlen, trockenen Ort, getrennt von unverträglichen Materialien. Vermeiden Sie jeglichen Haut- oder Augenkontakt sowie das Einatmen von Dämpfen. Halten Sie Notfallausrüstung und Dekontaminationsmittel bereit.
Wo kann ich Tetramethylplumbane kaufen?
Tetramethylplumbane können Sie als qualifizierten Anwender bei OYSI, einem führenden europäischen Distributeur für Spezialchemikalien, erwerben. Aufgrund der extremen Toxizität und rechtlichen Beschränkungen ist der Verkauf nur an registrierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen möglich, die entsprechende Genehmigungen und Sicherheitsstandards nachweisen können. Kontaktieren Sie unser Expertenteam für eine individuelle Beratung bezüglich Verfügbarkeit, Dokumentationsanforderungen und spezifischen Lieferbedingungen für Ihre Anwendung.
Welche ADR-Klassifizierung hat Tetramethylplumbane und wie wird es transportiert?
Tetramethylplumbane ist unter ADR als Klasse 6.1 (Giftige Stoffe), Verpackungsgruppe I klassifiziert, was die höchste Gefahrenstufe für toxische Substanzen darstellt. Der Transport erfordert spezielle UN-Verpackungen und Kennzeichnung sowie geschulte Fahrer mit ADR-Zertifikat. Es gelten strenge Mengenbegrenzungen und Routenbeschränkungen. Transportdokumente müssen vollständige Sicherheitsdatenblätter enthalten. Der Versand ist nur über zugelassene Gefahrguttransportunternehmen möglich, die über entsprechende Ausrüstung für toxische Stoffe verfügen.
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