Tripotassium;phosphanide
H2K3P+2
tripotassium;phosphanide
Beratung für Tripotassium;phosphanide
Unsere Experten unterstützen Sie bei Anwendung, Dosierung und Compliance.
Identifikation
- CAS-Nummer
- 20770-41-6
- EG-Nummer
- 244-021-5
- UN-Nummer
- 2012
- PubChem CID
- 62745
Physikalisch-chemische Eigenschaften
- Summenformel
- H2K3P+2
- Molare Masse
- 150.28 g/mol
- IUPAC-Name
- tripotassium;phosphanide
Chemische Identifikatoren
- InChI
- InChI=1S/3K.H2P/h;;;1H2/q3*+1;-1
- InChI Key
- UXNDEGTUDQHWPA-UHFFFAOYSA-N
Überblick
Tripotassium phosphanide (CAS 20770-41-6) ist eine anorganische Kaliumphosphorverbindung mit der Molekularformel H2K3P+2 und einer Molmasse von 150,285 g/mol. Diese spezialisierte Phosphorverbindung gehört zur Familie der Alkalimetall-Phosphanide und zeichnet sich durch ihre charakteristischen chemischen Eigenschaften aus. Als ionische Verbindung mit drei Kaliumkationen zeigt Tripotassium phosphanide typische Eigenschaften von Alkalimetallsalzen, unterscheidet sich jedoch durch das Vorhandensein des Phosphanid-Anions deutlich von einfacheren Verbindungen wie potassium sodium-Salzen. Die Substanz wird gemäß ADR-Klassifizierung als Klasse 4.3 eingestuft, was auf ihre Eigenschaft als wassergefährlicher Stoff hinweist, der bei Kontakt mit Wasser entzündbare Gase entwickeln kann. Diese Klassifizierung erfordert besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Lagerung und Transport. Aufgrund der Reaktivität mit Feuchtigkeit sollte die Verbindung unter Schutzatmosphäre und in trockener Umgebung gehandhabt werden. In industriellen Anwendungen findet Tripotassium phosphanide hauptsächlich als Zwischenprodukt in der Synthese organischer Phosphorverbindungen Verwendung. Die Substanz dient als Phosphorquelle in spezialisierten chemischen Prozessen und wird in der Herstellung von Phosphan-Derivaten eingesetzt. Darüber hinaus kommt sie als Reduktionsmittel in bestimmten metallurgischen Prozessen zum Einsatz. OYSI bietet Tripotassium phosphanide als hochwertiges technisches Produkt für industrielle Anwendungen an und gewährleistet dabei die Einhaltung aller relevanten europäischen Sicherheits- und Qualitätsstandards.
Sicherheit & Klassifizierung
Keine Gefahrstoffeinstufung
Diese Substanz ist nicht als gefährlich eingestuft gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008.
Transport (ADR)
| UN-Nummer | 2012 |
| ADR-Klasse | 4.3 |
| Verpackungsgruppe | I |
| Tunnelbeschränkungscode | E |
| Proper Shipping Name | Kaliumphosphid |
| Meeresschadstoff | Nein |
Häufige Fragen
Was ist Tripotassium-phosphanid?
Tripotassium-phosphanid ist eine anorganische Phosphorverbindung mit der Summenformel H2K3P+2 und der CAS-Nummer 20770-41-6. Diese Kaliumphosphanverbindung besitzt eine Molmasse von 150,285 g/mol und gehört zu den phosphorhaltigen Salzen. Als Phosphanderivat mit drei Kaliumatomen weist sie spezielle chemische Eigenschaften auf, die sie für verschiedene technische Anwendungen interessant machen.
Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften hat Tripotassium-phosphanid?
Tripotassium-phosphanid ist eine phosphorhaltige Kaliumverbindung mit einer Molmasse von 150,285 g/mol. Als anorganisches Salz liegt es typischerweise in fester Form vor und zeigt die charakteristischen Eigenschaften von Phosphanverbindungen. Die genauen physikalischen Parameter wie Schmelzpunkt, Löslichkeit und Aussehen können je nach Reinheitsgrad und Kristallform variieren. Für spezifische Anwendungen sollten detaillierte Analysedaten angefordert werden.
Wofür wird Tripotassium-phosphanid verwendet?
Tripotassium-phosphanid wird hauptsächlich als Spezialchemikalie in der chemischen Industrie eingesetzt. Typische Anwendungsbereiche umfassen die Verwendung als Reaktionspartner in der organischen Synthese, als Katalysatorvorstufe oder in spezialisierten metallurgischen Prozessen. Die Verbindung kann auch in der Forschung und Entwicklung für die Herstellung phosphorhaltiger Materialien oder als Reduktionsmittel in kontrollierten chemischen Reaktionen verwendet werden.
Wie kann Tripotassium-phosphanid sicher gehandhabt werden?
Tripotassium-phosphanid sollte unter kontrollierten Bedingungen mit geeigneter Schutzausrüstung gehandhabt werden. Tragen Sie Schutzhandschuhe, Schutzbrille und geeignete Arbeitskleidung. Arbeiten Sie in gut belüfteten Bereichen oder unter Abzug. Vermeiden Sie direkten Haut- und Augenkontakt sowie das Einatmen von Stäuben. Halten Sie die Substanz von Feuchtigkeit und inkompatiblen Materialien fern. Waschen Sie sich nach der Handhabung gründlich die Hände.
Wie sollte Tripotassium-phosphanid gelagert werden?
Tripotassium-phosphanid sollte in trockenen, gut belüfteten Räumen bei Raumtemperatur gelagert werden. Verwenden Sie dicht verschlossene Originalbehälter und schützen Sie die Substanz vor Feuchtigkeit und direkter Sonneneinstrahlung. Lagern Sie getrennt von Oxidationsmitteln, Säuren und anderen inkompatiblen Chemikalien. Stellen Sie sicher, dass der Lagerbereich für unbefugte Personen nicht zugänglich ist und brandschutztechnische Anforderungen erfüllt.
Was ist bei Kontakt mit Tripotassium-phosphanid zu tun?
Bei Hautkontakt mit Tripotassium-phosphanid spülen Sie die betroffene Stelle sofort mit reichlich Wasser ab und entfernen Sie kontaminierte Kleidung. Bei Augenkontakt spülen Sie mindestens 15 Minuten mit klarem Wasser und suchen Sie ärztliche Hilfe auf. Bei Verschlucken trinken Sie reichlich Wasser und suchen Sie sofort medizinische Betreuung. Bei Einatmen bringen Sie die Person an die frische Luft. Konsultieren Sie bei allen Zwischenfällen einen Arzt.
Wie wird Tripotassium-phosphanid ordnungsgemäß entsorgt?
Tripotassium-phosphanid muss als Sonderabfall über zugelassene Entsorgungsunternehmen entsorgt werden. Sammeln Sie Reste und kontaminierte Materialien in geeigneten, gekennzeichneten Behältern. Eine Entsorgung über den normalen Hausmüll oder das Abwasser ist nicht zulässig. Beachten Sie die örtlichen und nationalen Vorschriften zur Chemikalienentsorgung. Dokumentieren Sie die Entsorgung entsprechend den behördlichen Anforderungen und bewahren Sie Nachweise auf.
Wie wird Tripotassium-phosphanid transportiert?
Tripotassium-phosphanid ist nach ADR in die Klasse 4.3 (Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündliche Gase entwickeln) der Verpackungsgruppe I eingestuft. Der Transport erfordert spezielle Kennzeichnung, geeignete Verpackung und geschultes Personal. Verwenden Sie nur zugelassene Transportbehälter und beachten Sie die Vorschriften für Gefahrguttransporte. Stellen Sie sicher, dass Begleitpapiere und Sicherheitsdatenblätter mitgeführt werden.
Unterliegt Tripotassium-phosphanid besonderen Vorschriften?
Tripotassium-phosphanid unterliegt der REACH-Verordnung und muss entsprechend registriert sein. Als Chemikalie ist sie der CLP-Verordnung für Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung unterworfen. Die Substanz ist nicht als SVHC (besonders besorgniserregender Stoff) eingestuft. Beachten Sie nationale Implementierungen der EU-Chemikaliengesetzgebung und eventuelle branchenspezifische Vorschriften. Informieren Sie sich über aktuelle regulatorische Entwicklungen und Verwendungsbeschränkungen.
Wo kann man Tripotassium-phosphanid in Europa kaufen?
Tripotassium-phosphanid ist über OYSI, einen etablierten europäischen Distributor für Spezialchemikalien, erhältlich. OYSI bietet professionelle Beratung, technischen Support und zuverlässige Lieferung in verschiedene europäische Länder. Kontaktieren Sie OYSI für Verfügbarkeit, technische Spezifikationen und Angebote. Als Fachhändler stellt OYSI sicher, dass alle regulatorischen Anforderungen erfüllt werden und Sie die erforderlichen Dokumentationen wie Sicherheitsdatenblätter und Analysezertifikate erhalten.
Services für Tripotassium;phosphanide
Tripotassium;phosphanide bestellen
Schnelle Lieferung in ganz Europa
SDB-Service
Sicherheitsdatenblatt für Tripotassium;phosphanide anfordern
Technische Beratung
Anwendungsberatung für Tripotassium;phosphanide
Sicherheitsdatenblatt nach REACH
REACH Compliance Service
Digitaler Produktpass
EU-konforme Produktdokumentation
ADR-Beratung für Tripotassium;phosphanide
Tripotassium;phosphanide ist ein Gefahrgut. Wir unterstützen Sie bei Kennzeichnung, Verpackung und Transportdokumentation.
Datenquellen
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.