sulfurochloridic acid

ClHO3S

CAS7790-94-5
Harmful/Irritant
Corrosive
Danger

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Identifikation

CAS-Nummer
7790-94-5
EG-Nummer
232-234-6
UN-Nummer
1754
Index-Nummer
016-017-00-1
PubChem CID
24638

Physikalisch-chemische Eigenschaften

Summenformel
ClHO3S
Molare Masse
116.53 g/mol
IUPAC-Name
sulfurochloridic acid

Chemische Identifikatoren

InChI
InChI=1S/ClHO3S/c1-5(2,3)4/h(H,2,3,4)
InChI Key
XTHPWXDJESJLNJ-UHFFFAOYSA-N

Überblick

Die Sulfurochloridsäure (CAS-Nr. 7790-94-5) ist eine anorganische Verbindung mit der Molekularformel ClHO3S, die in der chemischen Industrie als wichtiges Zwischenprodukt und Reagenz eingesetzt wird. Diese stark korrosive Substanz, auch unter dem IUPAC-Namen sulfurochloridic acid bekannt, weist eine Molekularmasse von 116,53 g/mol auf und gehört zu den hochreaktiven Schwefel-Chlor-Verbindungen. Als Gefahrstoff der Klasse 8 nach ADR-Vorschriften erfordert Sulfurochloridsäure besondere Sicherheitsvorkehrungen beim Transport und der Handhabung. Die Substanz ist als hautätzend (Skin Corr. 1A) und als spezifisch zielorgantoxisch bei einmaliger Exposition (STOT SE 3) klassifiziert. Die GHS-Piktogramme GHS05 und GHS07 sowie das Signalwort "Danger" weisen auf die erheblichen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken hin, die von dieser korrosiven Chemikalie ausgehen. In industriellen Anwendungen findet Sulfurochloridsäure hauptsächlich als Chlorierungsmittel in der organischen Synthese Verwendung, wo Sie zur Herstellung verschiedener chlororganischer Verbindungen eingesetzt wird. Darüber hinaus dient sie als wichtiges Reagenz in der pharmazeutischen Industrie bei der Synthese bestimmter Wirkstoffe sowie in der Produktion von Spezialchemikalien für technische Anwendungen. OYSI bietet Ihnen als erfahrener europäischer Distributor für technische Chemikalien professionelle Beratung und zuverlässige Versorgung mit Sulfurochloridsäure unter Einhaltung aller relevanten Sicherheits- und Transportvorschriften.

Sicherheit & Klassifizierung

Gefahr
Einstufung:

STOT SE 3; Skin Corr. 1A

HGefahrenhinweise (H-Sätze)

Beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr

H335

Kann die Atemwege reizen.

H314

Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die vollständige Liste der Gefahren- und Sicherheitshinweise finden Sie im Sicherheitsdatenblatt (SDS).

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Einatmen

Reizend

Maßnahmen bei Einatmen von Dämpfen oder Staub

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P304BEI EINATMEN:
  • +P340Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
  • +P311GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Hautkontakt

Gesundheitsschädlich

Maßnahmen bei Berührung mit der Haut

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P302BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT:
  • +P352Mit viel Wasser waschen.
  • +P361Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen.
  • +P313Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Augenkontakt

Gesundheitsschädlich

Maßnahmen bei Kontakt mit den Augen

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P305BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN:
  • +P351Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen.
  • +P338Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.
  • +P313Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Allgemeine Maßnahmen

Notruf 112 | Giftnotruf: +49 30 19240 (DE), +33 1 45 42 59 59 (FR), +31 30 274 88 88 (NL)

Die Erste-Hilfe-Maßnahmen basieren auf der CLP-Einstufung und den zugehörigen P-Sätzen. Sie ersetzen nicht das Sicherheitsdatenblatt (SDB). Konsultieren Sie im Ernstfall immer das vollständige SDB und einen Arzt.

Transport (ADR)

UN-Nummer1754
ADR-Klasse8
VerpackungsgruppeI
TunnelbeschränkungscodeE
Proper Shipping NameChlorsulfonsäure, frei von Schwefeltrioxid
MeeresschadstoffNein

Häufige Fragen

Was ist Chlorsulfonsäure und welche Eigenschaften hat sie?

Chlorsulfonsäure (CAS: 7790-94-5) ist eine anorganische Verbindung mit der Formel ClHO3S. Sie ist eine farblose bis gelbliche, rauchende Flüssigkeit mit stechend saurem Geruch. Die Substanz ist hochreaktiv und stark ätzend, reagiert heftig mit Wasser unter Bildung von Salzsäure und Schwefelsäure. Sie ist als hautätzend (Skin Corr. 1A) und organspezifisch toxisch (STOT SE 3) klassifiziert.

Wofür wird Chlorsulfonsäure verwendet?

Chlorsulfonsäure findet vielfältige Anwendungen in der chemischen Industrie. Sie wird hauptsächlich zur Herstellung von Tensiden, Detergenzien und Farbstoffen durch Sulfonierung organischer Verbindungen eingesetzt. Weitere wichtige Verwendungen umfassen die Produktion von Pharmazeutika, Pestiziden und als Katalysator in verschiedenen organischen Synthesen. In der Textilindustrie dient sie zur Veredlung von Fasern und in der Metallurgie als Beizmittel.

Wie sollte Chlorsulfonsäure sicher gehandhabt und gelagert werden?

Chlorsulfonsäure erfordert äußerste Vorsichtsmaßnahmen bei Handhabung und Lagerung. Verwenden Sie persönliche Schutzausrüstung einschließlich säurebeständiger Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutz. Lagern Sie die Substanz in trockenen, gut belüfteten Bereichen, getrennt von Wasser und organischen Materialien. Arbeiten Sie ausschließlich unter Abzugshauben. Bei Hautkontakt sofort mit reichlich Wasser spülen und ärztliche Hilfe suchen. Notfallausrüstung und Augenspülstationen müssen verfügbar sein.

Wo kann ich Chlorsulfonsäure kaufen?

OYSI ist Ihr zuverlässiger europäischer Distributor für Chlorsulfonsäure und andere Spezialchemikalien. Als erfahrener Anbieter gewährleisten wir höchste Qualitätsstandards und fachkundige Beratung für industrielle Kunden. Kontaktieren Sie unser Verkaufsteam für Anfragen zu Verfügbarkeit, technischen Spezifikationen und individuellen Lieferlösungen. Wir unterstützen Sie auch bei regulatorischen Fragen und der sicheren Handhabung des Produkts entsprechend den europäischen Vorschriften.

Welche ADR-Klassifizierung hat Chlorsulfonsäure für den Transport?

Chlorsulfonsäure ist gemäß ADR-Vorschriften als Klasse 8 (ätzende Stoffe) in der Verpackungsgruppe I klassifiziert. Dies kennzeichnet sie als hochgefährlichen ätzenden Stoff mit höchstem Gefahrenpotenzial. Der Transport erfordert spezielle Verpackungen, Kennzeichnungen und geschultes Personal. Fahrzeuge müssen mit entsprechenden Warntafeln ausgestattet sein. Nur zugelassene Transporteure dürfen diese Substanz befördern, und es gelten strenge Routen- und Mengenbeschränkungen sowie besondere Sicherheitsvorschriften.

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