Copper;sulfate;pentahydrate

CuH10O9S

copper;sulfate;pentahydrate

CAS7758-99-8
GHS07 Gefahrensymbol: Gesundheitsschädlich/Reizend – Ausrufezeichen
GHS05 Gefahrensymbol: Ätzend – Ätzwirkung
GHS09 Gefahrensymbol: Umweltgefährlich – Umwelt
Danger

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Identifikation

CAS-Nummer
7758-99-8
UN-Nummer
3288
Index-Nummer
029-023-00-4
PubChem CID
24463

Physikalisch-chemische Eigenschaften

Summenformel
CuH10O9S
Molare Masse
249.69 g/mol
IUPAC-Name
copper;sulfate;pentahydrate

Chemische Identifikatoren

InChI
InChI=1S/Cu.H2O4S.5H2O/c;1-5(2,3)4;;;;;/h;(H2,1,2,3,4);5*1H2/q+2;;;;;;/p-2
InChI Key
JZCCFEFSEZPSOG-UHFFFAOYSA-L

Überblick

Kupfersulfat-Pentahydrat (CAS 7758-99-8) ist ein wasserlösliches anorganisches Kupfersalz mit fungiziden und bakteriziden Eigenschaften. Diese kristalline Verbindung, auch als Kupfervitriol bekannt, stellt eine der wichtigsten industriellen Kupferverbindungen dar und wird in zahlreichen technischen Anwendungen eingesetzt. Mit der Molekularformel CuH10O9S und einer Molmasse von 249,69 g/mol bildet Kupfersulfat-Pentahydrat charakteristische blaue Kristalle, die sich vollständig in Wasser lösen. Die fünf Kristallwassermoleküle verleihen der Substanz ihre typische Stabilität bei Raumtemperatur. Die Verbindung weist bedeutende Sicherheitsaspekte auf, die eine sachgemäße Handhabung erfordern. Als Substanz der Klasse "Danger" mit den Gefahrenklassen Acute Tox. 4, Eye Dam. 1 sowie Aquatic Acute 1 und Aquatic Chronic 1 kann sie bei unsachgemäßer Anwendung gesundheitliche Risiken verursachen und ist hochgiftig für Wasserorganismen. Die ADR-Klassifizierung 6.1 unterstreicht die Notwendigkeit spezieller Transportvorschriften. Industriell findet Kupfersulfat-Pentahydrat breite Anwendung in der Galvanotechnik für Verkupferungsprozesse, als Fungizid in der Pflanzenschutzmittelindustrie und als Katalysator in verschiedenen chemischen Synthesen. Im Gegensatz zu komplexeren Verbindungen wie Methyl(triphenyl)phosphanium-chlorid, das hauptsächlich als Katalysator in der organischen Synthese dient, zeichnet sich Kupfersulfat-Pentahydrat durch seine vielseitige Anwendbarkeit und einfache Handhabung aus. OYSI bietet Ihnen Kupfersulfat-Pentahydrat in verschiedenen Qualitäten für Ihre spezifischen industriellen Anforderungen an.

Sicherheit & Klassifizierung

Gefahr
Einstufung:

Acute Tox. 4; Eye Dam. 1; Aquatic Acute 1; Aquatic Chronic 1

HGefahrenhinweise (H-Sätze)

Beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die vollständige Liste der Gefahren- und Sicherheitshinweise finden Sie im Sicherheitsdatenblatt (SDS).

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Augenkontakt

Gesundheitsschädlich

Maßnahmen bei Kontakt mit den Augen

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P305BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN:
  • +P351Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen.
  • +P338Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.
  • +P313Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Verschlucken

Gesundheitsschädlich

Maßnahmen bei versehentlichem Verschlucken

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P301BEI VERSCHLUCKEN:
  • +P330Mund ausspülen.
  • +P331KEIN Erbrechen herbeiführen.
  • +P310Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Allgemeine Maßnahmen

Notruf 112 | Giftnotruf: +49 30 19240 (DE), +33 1 45 42 59 59 (FR), +31 30 274 88 88 (NL)

Die Erste-Hilfe-Maßnahmen basieren auf der CLP-Einstufung und den zugehörigen P-Sätzen. Sie ersetzen nicht das Sicherheitsdatenblatt (SDB). Konsultieren Sie im Ernstfall immer das vollständige SDB und einen Arzt.

Transport (ADR)

UN-Nummer3288
ADR-Klasse6.1
VerpackungsgruppeIII
TunnelbeschränkungscodeE
Proper Shipping NameKupfer(II)-sulfat-Pentahydrat
MeeresschadstoffNein

Häufige Fragen

Was ist Kupfersulfat-Pentahydrat?

Kupfersulfat-Pentahydrat ist ein anorganisches Kupfersalz der Schwefelsäure mit fünf Kristallwassermolekülen. Die chemische Formel lautet CuH10O9S mit einer Molmasse von 249,69 g/mol. Es handelt sich um einen wichtigen Industriechemikalie mit der CAS-Nummer 7758-99-8, die aufgrund ihrer toxischen und umweltgefährdenden Eigenschaften als gefährliche Substanz eingestuft wird.

Welche physikochemischen Eigenschaften hat Kupfersulfat-Pentahydrat?

Kupfersulfat-Pentahydrat ist ein kristallines Pulver oder bildet blaue Kristalle. Es ist gut wasserlöslich und verliert bei Erwärmung seine Kristallwassermoleküle. Die Substanz ist hygroskopisch und kann Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen. Aufgrund des Kupfergehalts weist es charakteristische bläuliche Färbung auf und ist geruchlos in reiner Form.

Wofür wird Kupfersulfat-Pentahydrat verwendet?

Kupfersulfat-Pentahydrat wird hauptsächlich als Fungizid in der Landwirtschaft, als Zusatzstoff in Tierfutter, in der Galvanotechnik zur Kupferveredelung und in der chemischen Industrie als Katalysator eingesetzt. Weitere Anwendungen umfassen die Verwendung in Holzschutzmitteln, als Algizid in Schwimmbädern und in verschiedenen analytischen Verfahren als Reagenz.

Wie manipuliert man Kupfersulfat-Pentahydrat sicher?

Kupfersulfat-Pentahydrat erfordert das Tragen von Schutzhandschuhen, Schutzbrille und Atemschutz aufgrund seiner Einstufung als Acute Tox. 4 und Eye Dam. 1. Arbeiten Sie in gut belüfteten Bereichen und vermeiden Sie das Einatmen von Staub. Kontakt mit Haut und Augen ist zu vermeiden. Nach der Handhabung sind die Hände gründlich zu waschen.

Wie lagert man Kupfersulfat-Pentahydrat korrekt?

Kupfersulfat-Pentahydrat muss trocken und kühl in fest verschlossenen Behältern gelagert werden, um Feuchtigkeitsaufnahme zu vermeiden. Die Lagerung sollte getrennt von Lebensmitteln und Futtermitteln erfolgen. Aufgrund der umweltgefährdenden Eigenschaften (Aquatic Acute 1, Aquatic Chronic 1) sind besondere Vorkehrungen gegen das Eindringen in Gewässer zu treffen.

Was tun bei Kontakt mit Kupfersulfat-Pentahydrat?

Bei Hautkontakt mit Kupfersulfat-Pentahydrat sofort mit viel Wasser spülen und kontaminierte Kleidung entfernen. Bei Augenkontakt mindestens 15 Minuten mit Wasser spülen und sofort ärztliche Hilfe suchen, da schwere Augenschäden möglich sind. Bei Verschlucken den Mund ausspülen, viel Wasser trinken und umgehend einen Arzt konsultieren. Nicht zum Erbrechen bringen.

Wie entsorgt man Kupfersulfat-Pentahydrat ordnungsgemäß?

Kupfersulfat-Pentahydrat muss als gefährlicher Abfall über lizenzierte Entsorgungsunternehmen entsorgt werden. Aufgrund der Umweltgefährdung darf es nicht in die Kanalisation oder Gewässer gelangen. Leere Behälter sind ebenfalls als kontaminiert zu behandeln und fachgerecht zu entsorgen. Die örtlichen Vorschriften für gefährliche Abfälle sind einzuhalten.

Wie transportiert man Kupfersulfat-Pentahydrat?

Kupfersulfat-Pentahydrat wird nach ADR als Klasse 6.1 (giftige Stoffe), Verpackungsgruppe III transportiert. Die Substanz erfordert entsprechende Gefahrzettel und Transportpapiere. Die Verpackung muss den UN-Spezifikationen entsprechen und ordnungsgemäß gekennzeichnet sein. Beim Transport sind die Vorschriften für giftige Stoffe einzuhalten.

Unterliegt Kupfersulfat-Pentahydrat besonderen Regelungen?

Kupfersulfat-Pentahydrat unterliegt der CLP-Verordnung mit der Einstufung als Acute Tox. 4, Eye Dam. 1, Aquatic Acute 1 und Aquatic Chronic 1. Es ist nicht als SVHC-Stoff eingestuft. Die Substanz kann nationalen Beschränkungen für Biozide und Pflanzenschutzmittel unterliegen. REACH-Registrierungsanforderungen können je nach Verwendungszweck und Tonnage gelten.

Wo kann man Kupfersulfat-Pentahydrat in Europa kaufen?

Kupfersulfat-Pentahydrat können Sie bei OYSI, einem führenden europäischen Distributeur für Chemikalien, beziehen. OYSI bietet verschiedene Qualitäten und Verpackungsgrößen für industrielle und gewerbliche Anwendungen. Als spezialisierter Chemikalienverteiler gewährleistet OYSI die ordnungsgemäße Dokumentation, Kennzeichnung und den sicheren Transport gemäß den europäischen Vorschriften.

Datenquellen

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.