Copper(1+) thiocyanate
CCuNS
copper(1+) thiocyanate
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Identifikation
- CAS-Nummer
- 1111-67-7
- EG-Nummer
- 214-183-1
- UN-Nummer
- 3077
- Index-Nummer
- 029-015-00-0
- PubChem CID
- 61264
Physikalisch-chemische Eigenschaften
- Summenformel
- CCuNS
- Molare Masse
- 121.63 g/mol
- IUPAC-Name
- copper(1+) thiocyanate
Chemische Identifikatoren
- InChI
- InChI=1S/CHNS.Cu/c2-1-3;/h3H;/q;+1/p-1
- InChI Key
- PDZKZMQQDCHTNF-UHFFFAOYSA-M
Überblick
Copper(1+) thiocyanate (CAS 1111-67-7) ist eine anorganische Kupferverbindung mit ausgeprägten umweltgefährdenden Eigenschaften und spezifischen industriellen Anwendungsmöglichkeiten. Diese kristalline Verbindung mit der Molekularformel CCuNS und einer Molmasse von 121,63 g/mol stellt ein wichtiges Kupfer(I)-salz der Thiocyansäure dar. Als Feststoff zeigt Copper(1+) thiocyanate charakteristische physikalische und chemische Eigenschaften, die es für verschiedene technische Prozesse qualifizieren. Die Substanz ist unter der EG-Nummer 214-183-1 registriert und unterliegt aufgrund ihrer Klassifizierung als Aquatic Acute 1 und Aquatic Chronic 1 besonderen Sicherheitsbestimmungen. Die Hauptgefährdung dieser Verbindung liegt in ihrer starken Umwelttoxizität, weshalb sie mit dem GHS-Piktogramm GHS09 gekennzeichnet und als Gefahrgut der ADR-Klasse 9 eingestuft wird. Das Warnsignal "Warning" unterstreicht die Notwendigkeit sachgemäßer Handhabung und Lagerung. Bei industriellen Anwendungen sind entsprechende Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Umweltbelastungen unerlässlich. In der chemischen Industrie findet Copper(1+) thiocyanate Verwendung als Katalysator in spezifischen Synthesereaktionen, als Reagenz in analytischen Verfahren und in der Galvanotechnik für Oberflächenbehandlungen. Im Gegensatz zu komplexeren organischen Verbindungen wie N-benzyl-2-[4-fluoro-3-(trifluoromethyl)phenoxy]butanamide bietet diese anorganische Kupferverbindung direktere katalytische Eigenschaften in metallorganischen Prozessen. OYSI stellt Ihnen Copper(1+) thiocyanate in entsprechender Qualität für Ihre industriellen Anforderungen zur Verfügung und gewährleistet dabei die Einhaltung aller relevanten Sicherheits- und Umweltstandards.
Sicherheit & Klassifizierung
Aquatic Acute 1; Aquatic Chronic 1
HGefahrenhinweise (H-Sätze)
Beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die vollständige Liste der Gefahren- und Sicherheitshinweise finden Sie im Sicherheitsdatenblatt (SDS).
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Transport (ADR)
| UN-Nummer | 3077 |
| ADR-Klasse | 9 |
| Verpackungsgruppe | III |
| Tunnelbeschränkungscode | - |
| Proper Shipping Name | Kupfer(I)-thiocyanat |
| Meeresschadstoff | Nein |
Häufige Fragen
Was ist Kupfer(I)-thiocyanat?
Kupfer(I)-thiocyanat ist eine anorganische Verbindung mit der chemischen Formel CCuNS und der CAS-Nummer 1111-67-7. Diese Substanz hat eine Molmasse von 121,63 g/mol und gehört zur Klasse der Metallthiocyanate. Das Kupfer liegt dabei in der Oxidationsstufe +1 vor, was diese Verbindung von anderen Kupferverbindungen unterscheidet. Aufgrund seiner besonderen chemischen Eigenschaften findet es in verschiedenen industriellen Anwendungen Verwendung.
Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften hat Kupfer(I)-thiocyanat?
Kupfer(I)-thiocyanat ist ein kristalliner Feststoff bei Raumtemperatur. Die genauen physikalischen Eigenschaften wie Farbe, Geruch und Löslichkeit hängen von der spezifischen Kristallform ab. Als Kupfer(I)-Verbindung zeigt es typische Eigenschaften einwertiger Kupferverbindungen und kann unter bestimmten Bedingungen oxidiert werden. Die Verbindung sollte vor Feuchtigkeit und starken Oxidationsmitteln geschützt werden, um ihre Stabilität zu gewährleisten.
Wofür wird Kupfer(I)-thiocyanat verwendet?
Kupfer(I)-thiocyanat wird hauptsächlich in der chemischen Industrie als Katalysator und Zwischenprodukt eingesetzt. Es findet Anwendung in der organischen Synthese, bei der Herstellung von Farbstoffen und in speziellen analytischen Verfahren. In der Galvanotechnik kann es als Kupferquelle dienen. Weitere Anwendungen umfassen die Verwendung in der Fotochemie und als Reagenz in Laboratorien für verschiedene chemische Reaktionen und Analysen.
Wie kann Kupfer(I)-thiocyanat sicher gehandhabt werden?
Kupfer(I)-thiocyanat erfordert beim Umgang entsprechende Schutzmaßnahmen aufgrund seiner Umweltgefährlichkeit (GHS09). Tragen Sie geeignete persönliche Schutzausrüstung wie Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Laborkittel. Arbeiten Sie in gut belüfteten Bereichen oder unter Abzug. Vermeiden Sie das Einatmen von Stäuben und den direkten Hautkontakt. Achten Sie darauf, dass keine Freisetzung in die Umwelt erfolgt, da die Substanz gewässergefährdend ist.
Wie wird Kupfer(I)-thiocyanat korrekt gelagert?
Kupfer(I)-thiocyanat sollte in fest verschlossenen Originalbehältern an einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Ort gelagert werden. Schützen Sie die Substanz vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit. Lagern Sie getrennt von starken Oxidationsmitteln und Säuren. Aufgrund der Umweltgefährlichkeit ist eine sichere Lagerung ohne Gefahr der Freisetzung in Boden, Luft oder Wasser essentiell. Beachten Sie die örtlichen Vorschriften für die Lagerung umweltgefährdender Stoffe.
Was ist bei Kontakt mit Kupfer(I)-thiocyanat zu tun?
Bei Hautkontakt mit Kupfer(I)-thiocyanat spülen Sie die betroffenen Stellen sofort mit reichlich Wasser und entfernen kontaminierte Kleidung. Bei Augenkontakt spülen Sie mindestens 15 Minuten mit klarem Wasser und konsultieren einen Arzt. Nach Einatmen bringen Sie die Person an die frische Luft. Bei Verschlucken spülen Sie den Mund aus und trinken Wasser. Suchen Sie in allen Fällen bei anhaltenden Beschwerden ärztliche Hilfe auf.
Wie wird Kupfer(I)-thiocyanat ordnungsgemäß entsorgt?
Kupfer(I)-thiocyanat darf aufgrund seiner Umweltgefährlichkeit (Aquatic Acute 1, Aquatic Chronic 1) nicht in die Kanalisation, Gewässer oder den normalen Hausmüll gelangen. Die Entsorgung muss über zugelassene Entsorgungsunternehmen für Sonderabfall erfolgen. Sammeln Sie Reste in geeigneten, dicht schließenden Behältern und kennzeichnen Sie diese entsprechend. Beachten Sie die nationalen und lokalen Vorschriften für die Entsorgung umweltgefährdender Chemikalien sowie die ADR-Bestimmungen beim Transport zur Entsorgung.
Wie wird Kupfer(I)-thiocyanat transportiert?
Kupfer(I)-thiocyanat ist als ADR-Klasse 9 (Verschiedene gefährliche Stoffe), Verpackungsgruppe III klassifiziert. Der Transport muss gemäß den ADR-Bestimmungen erfolgen, mit entsprechender Kennzeichnung und Dokumentation. Verwenden Sie zugelassene Verpackungen und achten Sie auf die Umweltgefährlichkeit der Substanz. Der Transport sollte nur durch geschultes Personal und mit geeigneten Fahrzeugen durchgeführt werden. Beachten Sie zusätzlich die nationalen Transportvorschriften für umweltgefährdende Stoffe.
Unterliegt Kupfer(I)-thiocyanat besonderen Regelungen?
Kupfer(I)-thiocyanat unterliegt der europäischen CLP-Verordnung mit der Klassifizierung als Aquatic Acute 1 und Aquatic Chronic 1, wodurch es als gewässergefährdend eingestuft ist. Es ist nicht als SVHC (besonders besorgniserregender Stoff) unter REACH gelistet. Die Substanz muss entsprechend der GHS-Kennzeichnung mit dem Piktogramm GHS09 (Umweltgefahr) und dem Signalwort 'Warning' gekennzeichnet werden. Beachten Sie nationale Wasserhaushaltsgesetze und Umweltschutzbestimmungen bei Verwendung und Lagerung.
Wo kann man Kupfer(I)-thiocyanat in Europa kaufen?
Kupfer(I)-thiocyanat können Sie bei OYSI, einem führenden europäischen Distributeur für Chemikalien, beziehen. OYSI bietet eine zuverlässige Versorgung mit qualitativ hochwertigen chemischen Produkten für industrielle und gewerbliche Anwender in ganz Europa. Als spezialisierter Chemikalienhändler gewährleistet OYSI die ordnungsgemäße Handhabung, Lagerung und den Transport gemäß den geltenden Sicherheits- und Umweltvorschriften. Kontaktieren Sie OYSI für spezifische Anfragen bezüglich Verfügbarkeit und technischer Unterstützung.
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Copper(1+) thiocyanate ist ein Gefahrgut. Wir unterstützen Sie bei Kennzeichnung, Verpackung und Transportdokumentation.
Datenquellen
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.