Zinc sulfate

O4SZn

zinc sulfate

CAS7733-02-0
GHS07 Gefahrensymbol: Gesundheitsschädlich/Reizend – Ausrufezeichen
GHS05 Gefahrensymbol: Ätzend – Ätzwirkung
GHS09 Gefahrensymbol: Umweltgefährlich – Umwelt
Danger

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Identifikation

CAS-Nummer
7733-02-0
EG-Nummer
231-793-3
UN-Nummer
3077
Index-Nummer
030-006-00-9
PubChem CID
24424

Physikalisch-chemische Eigenschaften

Summenformel
O4SZn
Molare Masse
161.40 g/mol
IUPAC-Name
zinc sulfate

Chemische Identifikatoren

InChI
InChI=1S/H2O4S.Zn/c1-5(2,3)4;/h(H2,1,2,3,4);/q;+2/p-2
InChI Key
NWONKYPBYAMBJT-UHFFFAOYSA-L

Überblick

Zinksulfat (CAS 7733-02-0) ist ein anorganisches Zinksalz mit hoher Wasserlöslichkeit und breiter industrieller Anwendung. Zinksulfat, chemisch als ZnSO4 bezeichnet, ist eine kristalline Verbindung mit einer Molmasse von 161,4 g/mol. Diese vielseitige anorganische Substanz zeichnet sich durch ihre ausgezeichnete Löslichkeit in Wasser und ihre Stabilität unter normalen Lagerbedingungen aus. Als Zinksalz der Schwefelsäure findet es in zahlreichen industriellen Prozessen Verwendung, wo Zinkionen kontrolliert freigesetzt werden müssen. Die Sicherheitseigenschaften von Zinksulfat erfordern besondere Aufmerksamkeit. Die Substanz ist als gefährlich für Gewässer klassifiziert (Aquatic Acute 1, Aquatic Chronic 1) und kann bei unsachgemäßer Handhabung schwere Augenschäden verursachen (Eye Dam. 1). Der Gefahrenklasse Acute Tox. 4 entsprechend, sind angemessene Schutzmaßnahmen beim Umgang unerlässlich. Die GHS-Piktogramme 07, 05 und 09 sowie das Signalwort "Danger" unterstreichen die Notwendigkeit sachkundiger Handhabung. In der chemischen Industrie wird Zinksulfat hauptsächlich als Ausgangsstoff für die Herstellung von Zinkverbindungen, in galvanischen Prozessen zur Oberflächenbeschichtung sowie in der Düngemittelindustrie als Mikronährstoff eingesetzt. Anders als spezialisierte organische Verbindungen wie N-Cyclohexyl-1,1-dioxo-1-benzothiophen-2-carboxamid bietet Zinksulfat eine kostengünstige Zinkquelle für großtechnische Anwendungen. Als etablierter Distributor für technische Chemikalien stellt OYSI Zinksulfat in verschiedenen Qualitäten für europäische Industriekunden zur Verfügung.

Sicherheit & Klassifizierung

Gefahr
Einstufung:

Acute Tox. 4 *; Eye Dam. 1; Aquatic Acute 1; Aquatic Chronic 1

HGefahrenhinweise (H-Sätze)

Beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr

H302

Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.

H318

Verursacht schwere Augenschäden.

H400

Sehr giftig für Wasserorganismen.

H410

Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die vollständige Liste der Gefahren- und Sicherheitshinweise finden Sie im Sicherheitsdatenblatt (SDS).

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Augenkontakt

Gesundheitsschädlich

Maßnahmen bei Kontakt mit den Augen

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P305BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN:
  • +P351Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen.
  • +P338Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.
  • +P313Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Verschlucken

Gesundheitsschädlich

Maßnahmen bei versehentlichem Verschlucken

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P301BEI VERSCHLUCKEN:
  • +P330Mund ausspülen.
  • +P331KEIN Erbrechen herbeiführen.
  • +P310Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Allgemeine Maßnahmen

Notruf 112 | Giftnotruf: +49 30 19240 (DE), +33 1 45 42 59 59 (FR), +31 30 274 88 88 (NL)

Die Erste-Hilfe-Maßnahmen basieren auf der CLP-Einstufung und den zugehörigen P-Sätzen. Sie ersetzen nicht das Sicherheitsdatenblatt (SDB). Konsultieren Sie im Ernstfall immer das vollständige SDB und einen Arzt.

Transport (ADR)

UN-Nummer3077
ADR-Klasse9
VerpackungsgruppeIII
Tunnelbeschränkungscode-
Proper Shipping NameZinksulfat, wasserfrei, fest
MeeresschadstoffNein

Häufige Fragen

Was ist Zinksulfat?

Zinksulfat ist ein anorganisches Zinksalz der Schwefelsäure mit der chemischen Formel ZnSO₄. Diese kristalline Verbindung mit der CAS-Nummer 7733-02-0 und einer Molmasse von 161,4 g/mol kommt häufig als Heptahydrat (ZnSO₄·7H₂O) vor. Es handelt sich um ein wichtiges Industriechemikalie mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen.

Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften hat Zinksulfat?

Zinksulfat ist ein weißes, kristallines Pulver, das geruchlos ist und sich sehr gut in Wasser löst. Die Verbindung ist hygroskopisch und nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf. In wasserfreier Form ist es ein weißes Pulver, während das Heptahydrat farblose bis weiße Kristalle bildet. Es ist stabil unter normalen Bedingungen und zersetzt sich bei hohen Temperaturen.

Wofür wird Zinksulfat verwendet?

Zinksulfat wird hauptsächlich als Zinksupplement in der Tierernährung, in der Galvanotechnik zur Verzinkung von Metallen und in der chemischen Industrie als Katalysator verwendet. Weitere Anwendungen umfassen die Verwendung in Düngemitteln zur Behebung von Zinkmangel in Böden, in der Textilindustrie als Beizmittel sowie in verschiedenen chemischen Synthesen als Ausgangsstoff.

Wie wird Zinksulfat sicher gehandhabt?

Zinksulfat erfordert beim Umgang entsprechende Schutzmaßnahmen aufgrund seiner Einstufung als Acute Tox. 4 und Eye Dam. 1. Tragen Sie Schutzbrille, Handschuhe und geeignete Schutzkleidung. Vermeiden Sie das Einatmen von Staub und sorgen Sie für ausreichende Belüftung. Bei Arbeiten mit größeren Mengen sollten Sie zusätzlich Atemschutz verwenden und direkten Hautkontakt vermeiden.

Wie wird Zinksulfat ordnungsgemäß gelagert?

Zinksulfat sollte in dicht verschlossenen Behältern an einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Ort gelagert werden. Schützen Sie das Produkt vor Feuchtigkeit, da es hygroskopisch ist. Lagern Sie es getrennt von unverträglichen Stoffen und beachten Sie die Kennzeichnungspflicht gemäß GHS. Verwenden Sie säurebeständige Behälter und stellen Sie sicher, dass der Lagerbereich für Unbefugte unzugänglich ist.

Was ist bei Kontakt mit Zinksulfat zu tun?

Bei Hautkontakt mit Zinksulfat spülen Sie die betroffene Stelle sofort mit reichlich Wasser ab und entfernen kontaminierte Kleidung. Bei Augenkontakt spülen Sie mindestens 15 Minuten mit Wasser und suchen umgehend einen Arzt auf, da schwere Augenschäden möglich sind. Bei Verschlucken den Mund ausspülen, viel Wasser trinken und sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Wie wird Zinksulfat ordnungsgemäß entsorgt?

Zinksulfat darf nicht über den normalen Hausmüll oder das Abwasser entsorgt werden, da es als gewässergefährdend eingestuft ist (Aquatic Acute 1, Aquatic Chronic 1). Die Entsorgung muss über zugelassene Entsorgungsunternehmen für Sonderabfall erfolgen. Beachten Sie die örtlichen Vorschriften und Gesetze zur Abfallentsorgung. Produktreste sollten in den ursprünglichen oder geeigneten Behältern gesammelt werden.

Wie wird Zinksulfat transportiert?

Zinksulfat ist als Gefahrgut der ADR-Klasse 9 (verschiedene gefährliche Stoffe), Verpackungsgruppe III klassifiziert. Beim Transport sind die entsprechenden ADR-Vorschriften zu beachten. Die Verpackung muss den UN-Spezifikationen entsprechen und ordnungsgemäß gekennzeichnet sein. Transportdokumente müssen die korrekte UN-Nummer und Bezeichnung enthalten. Vermeiden Sie Beschädigungen der Verpackung während des Transports.

Unterliegt Zinksulfat besonderen Regelungen?

Zinksulfat unterliegt der REACH-Verordnung und muss gemäß CLP-Verordnung mit den Gefahrenpiktogrammen GHS05, GHS07 und GHS09 sowie dem Signalwort 'Gefahr' gekennzeichnet werden. Es ist nicht als besonders besorgniserregender Stoff (SVHC) eingestuft. Beachten Sie nationale Vorschriften bezüglich Verwendungsbeschränkungen und Meldepflichten. Sicherheitsdatenblätter müssen bei der Verwendung verfügbar sein.

Wo kann man Zinksulfat in Europa kaufen?

Zinksulfat können Sie bei OYSI, einem führenden europäischen Distributor für Chemikalien, erwerben. OYSI bietet professionelle Beratung und gewährleistet die ordnungsgemäße Kennzeichnung und Dokumentation gemäß europäischen Vorschriften. Als etablierter Chemikalienhändler verfügt OYSI über das notwendige Know-how für den sicheren Umgang und Transport von Industriechemikalien wie Zinksulfat.

Datenquellen

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.