Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate
C6H12N2S4
dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate
Beratung für Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate
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Identifikation
- CAS-Nummer
- 137-26-8
- EG-Nummer
- 205-286-2
- UN-Nummer
- 3077
- Index-Nummer
- 006-005-00-4
- PubChem CID
- 5455
Physikalisch-chemische Eigenschaften
- Summenformel
- C6H12N2S4
- Molare Masse
- 240.40 g/mol
- IUPAC-Name
- dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate
Chemische Identifikatoren
- InChI
- InChI=1S/C6H12N2S4/c1-7(2)5(9)11-12-6(10)8(3)4/h1-4H3
- InChI Key
- KUAZQDVKQLNFPE-UHFFFAOYSA-N
Überblick
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate (CAS 137-26-8) ist eine organische Schwefelverbindung mit fungiziden und pestiziden Eigenschaften. Diese Verbindung mit der Summenformel C6H12N2S4 und einer Molmasse von 240,4 g/mol gehört zur Familie der Dithiocarbamate und zeichnet sich durch ihre vier Schwefelatome aus, die für ihre biologische Aktivität verantwortlich sind. Mit der EC-Nummer 205-286-2 ist sie in der europäischen Chemikaliendatenbank registriert und unterliegt spezifischen Sicherheitsbestimmungen. Die Substanz weist mehrere Gefährdungsklassen auf, darunter akute Toxizität der Kategorie 4, Hautreizung und Hautsensibilisierung der Kategorie 1 sowie spezifische Zielorgantoxizität bei wiederholter Exposition. Die Kennzeichnung erfolgt mit den GHS-Piktogrammen GHS07, GHS08 und GHS09 sowie dem Signalwort "Warning". Aufgrund ihrer umweltgefährdenden Eigenschaften erfordert sie besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Handhabung und Lagerung. In der chemischen Industrie findet diese Verbindung hauptsächlich als Fungizid in der Pflanzenschutzmittelproduktion Verwendung, wo sie gegen verschiedene Pilzkrankheiten eingesetzt wird. Darüber hinaus dient sie als Zwischenprodukt bei der Synthese weiterer agrochemischer Wirkstoffe und als Vulkanisationsbeschleuniger in der Gummiindustrie. Im Gegensatz zu strukturell einfacheren Verbindungen wie 1,4-Dichlorobenzene bietet sie durch ihre komplexere Schwefelchemie spezifischere Anwendungsmöglichkeiten. Für den Transport wird sie als Gefahrgut der Klasse 9 (verschiedene gefährliche Stoffe) eingestuft. OYSI bietet diese technische Spezialchemikalie für industrielle Anwendungen in entsprechenden Qualitäten und Gebindegrößen an.
Sicherheit & Klassifizierung
Acute Tox. 4 *; Acute Tox. 4 *; STOT RE 2 *; Skin Irrit. 2; Eye Irrit. 2; Skin Sens. 1; Aquatic A...
GHS-Piktogramme
Ausrufezeichen
GHS07
Gesundheitsschädlich. Kann Reizungen, allergische Reaktionen oder Schläfrigkeit verursachen.
Gesundheitsgefahr
GHS08
Schwere Gesundheitsgefahr. Kann Krebs, Organschäden oder genetische Defekte verursachen.
Umwelt
GHS09
Umweltgefährlich. Giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
HGefahrenhinweise (H-Sätze)
Beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr
Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
Verursacht Hautreizungen.
Verursacht schwere Augenreizung.
Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
Sehr giftig für Wasserorganismen.
Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die vollständige Liste der Gefahren- und Sicherheitshinweise finden Sie im Sicherheitsdatenblatt (SDS).
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Einatmen
Maßnahmen bei Einatmen von Dämpfen oder Staub
Erste-Hilfe-Maßnahmen
- +P304BEI EINATMEN:
- +P340Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
- +P311GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
Zugehörige Gefahrenhinweise:
Hautkontakt
Maßnahmen bei Berührung mit der Haut
Augenkontakt
Maßnahmen bei Kontakt mit den Augen
Erste-Hilfe-Maßnahmen
- +P305BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN:
- +P351Einige Minuten lang behutsam mit Wasser ausspülen.
- +P338Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter ausspülen.
- +P313Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Zugehörige Gefahrenhinweise:
Verschlucken
Maßnahmen bei versehentlichem Verschlucken
Erste-Hilfe-Maßnahmen
- +P301BEI VERSCHLUCKEN:
- +P330Mund ausspülen.
- +P331KEIN Erbrechen herbeiführen.
- +P310Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.
Zugehörige Gefahrenhinweise:
Allgemeine Maßnahmen
Notruf 112 | Giftnotruf: +49 30 19240 (DE), +33 1 45 42 59 59 (FR), +31 30 274 88 88 (NL)
Die Erste-Hilfe-Maßnahmen basieren auf der CLP-Einstufung und den zugehörigen P-Sätzen. Sie ersetzen nicht das Sicherheitsdatenblatt (SDB). Konsultieren Sie im Ernstfall immer das vollständige SDB und einen Arzt.
Transport (ADR)
| UN-Nummer | 3077 |
| ADR-Klasse | 9 |
| Verpackungsgruppe | III |
| Tunnelbeschränkungscode | - |
| Proper Shipping Name | Thiram (ISO) |
| Meeresschadstoff | Nein |
Häufige Fragen
Was ist dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate ist eine organische Schwefelverbindung mit der CAS-Nummer 137-26-8 und der Summenformel C6H12N2S4. Diese Chemikalie hat eine Molmasse von 240,4 g/mol und gehört zu den Dithiocarbamaten. Sie ist als gesundheits- und umweltgefährdend eingestuft und trägt das Signalwort "Warning" sowie die GHS-Piktogramme GHS07, GHS08 und GHS09 zur Kennzeichnung ihrer Gefahreneigenschaften.
Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften hat dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate besitzt eine Molmasse von 240,4 g/mol und die Summenformel C6H12N2S4. Als Dithiocarbamat-Verbindung enthält sie vier Schwefelatome in ihrer Struktur. Die genauen physikalischen Eigenschaften wie Aggregatzustand, Farbe und Löslichkeit variieren je nach Reinheitsgrad und müssen den jeweiligen Sicherheitsdatenblättern entnommen werden, da diese Parameter produktspezifisch unterschiedlich sein können.
Wofür wird dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate verwendet?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate wird hauptsächlich in industriellen Anwendungen eingesetzt. Als Dithiocarbamat-Verbindung findet sie typischerweise Verwendung in der Gummi- und Kunststoffindustrie als Vulkanisationsbeschleuniger oder Stabilisator. Zusätzlich kann sie als Zwischenprodukt in der chemischen Synthese oder als Additiv in verschiedenen technischen Formulierungen verwendet werden. Die spezifischen Anwendungen hängen von den jeweiligen industriellen Anforderungen ab.
Wie manipuliert man dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate sicher?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate erfordert aufgrund seiner Einstufung als hautreizend, augenreizend und sensibilisierend besondere Vorsichtsmaßnahmen. Tragen Sie geeignete Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Schutzkleidung. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung des Arbeitsplatzes. Vermeiden Sie Hautkontakt und das Einatmen von Dämpfen oder Stäuben. Arbeiten Sie nur in gut belüfteten Bereichen oder unter Abzug und beachten Sie die spezifischen Anweisungen des Sicherheitsdatenblatts.
Wie lagert man dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate richtig?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate sollte in einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Bereich gelagert werden. Bewahren Sie das Produkt in der Originalverpackung auf und schützen Sie es vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit. Lagern Sie es getrennt von unverträglichen Stoffen wie starken Oxidationsmitteln und Säuren. Der Lagerbereich sollte für unbefugte Personen unzugänglich sein und über geeignete Auffangvorrichtungen für eventuelle Leckagen verfügen.
Was tun bei Kontakt mit dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate?
Bei Hautkontakt mit dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate spülen Sie die betroffene Stelle sofort mit reichlich Wasser und entfernen Sie kontaminierte Kleidung. Bei Augenkontakt spülen Sie mindestens 15 Minuten mit klarem Wasser und entfernen Sie Kontaktlinsen falls möglich. Bei Einatmen bringen Sie die Person an die frische Luft. Konsultieren Sie bei anhaltenden Beschwerden oder Sensibilisierungsreaktionen umgehend einen Arzt und zeigen Sie das Sicherheitsdatenblatt vor.
Wie entsorgt man dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate ordnungsgemäß?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate muss als Sondermüll über zugelassene Entsorgungsunternehmen entsorgt werden. Eine Entsorgung über den normalen Hausmüll oder das Abwasser ist nicht zulässig. Sammeln Sie Reste in geeigneten, gekennzeichneten Behältern und übergeben Sie diese an zertifizierte Entsorger. Leere Verpackungen können ebenfalls kontaminiert sein und müssen entsprechend behandelt werden. Beachten Sie dabei die örtlichen und nationalen Abfallvorschriften.
Wie transportiert man dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate ist als Gefahrgut der ADR-Klasse 9 (verschiedene gefährliche Stoffe), Verpackungsgruppe III klassifiziert. Für den Transport sind die entsprechenden ADR-Vorschriften zu beachten, einschließlich geeigneter Verpackung und Kennzeichnung. Der Transport darf nur durch geschulte Personen mit entsprechender Gefahrgutausbildung erfolgen. Die Fahrzeuge müssen über die erforderlichen Dokumente, Ausrüstungen und Warntafeln verfügen. Informieren Sie sich über die aktuellen Transportbestimmungen.
Unterliegt dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate besonderen Regelungen?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate unterliegt der europäischen REACH-Verordnung und muss entsprechend der CLP-Verordnung eingestuft und gekennzeichnet werden. Die Substanz ist nicht als besonders besorgniserregend (SVHC) eingestuft. Dennoch müssen Verwender die Bestimmungen für gefährliche Stoffe beachten, einschließlich Sicherheitsdatenblatt-Bereitstellung, Gefahrstoffverordnung und arbeitsplatzspezifischer Schutzmaßnahmen. Je nach Verwendungszweck können zusätzliche branchenspezifische Regelungen gelten.
Wo kann man dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate in Europa kaufen?
Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate können Sie bei OYSI, einem etablierten europäischen Distributor für Spezialchemikalien, beziehen. OYSI bietet professionelle Beratung und gewährleistet die ordnungsgemäße Handhabung von Gefahrstoffen gemäß den europäischen Vorschriften. Als spezialisierter Chemikalienhändler stellt OYSI sicher, dass alle erforderlichen Dokumentationen wie Sicherheitsdatenblätter und Konformitätserklärungen mitgeliefert werden. Kontaktieren Sie OYSI für Verfügbarkeit und spezifische Anforderungen.
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Dimethylcarbamothioylsulfanyl N,N-dimethylcarbamodithioate ist ein Gefahrgut. Wir unterstützen Sie bei Kennzeichnung, Verpackung und Transportdokumentation.
Datenquellen
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.