Copper
Cu
copper
Beratung für Copper
Unsere Experten unterstützen Sie bei Anwendung, Dosierung und Compliance.
Identifikation
- CAS-Nummer
- 7440-50-8
- EG-Nummer
- 231-159-6
- UN-Nummer
- 3077
- Index-Nummer
- 029-024-00-X
- PubChem CID
- 23978
Physikalisch-chemische Eigenschaften
- Summenformel
- Cu
- Molare Masse
- 63.55 g/mol
- IUPAC-Name
- copper
Chemische Identifikatoren
- InChI
- InChI=1S/Cu
- InChI Key
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N
Überblick
Copper (CAS 7440-50-8) ist ein rötlich-braunes Übergangsmetall mit ausgezeichneter elektrischer Leitfähigkeit und natürlichen antimikrobiellen Eigenschaften. Als eines der ältesten bekannten Metalle spielt Kupfer eine zentrale Rolle in modernen industriellen Anwendungen. Das chemische Element mit der Molekularformel Cu und einer Molmasse von 63,55 g/mol zeichnet sich durch seine charakteristische rötlich-braune Farbe und außergewöhnliche physikalische Eigenschaften aus. Kupfer besitzt nach Silber die zweitbeste elektrische Leitfähigkeit aller Elemente und weist eine hohe Wärmeleitfähigkeit sowie ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit auf. Hinsichtlich der Sicherheitsklassifizierung ist Kupfer als umweltgefährdend eingestuft (Aquatic Acute 1; Aquatic Chronic 1) mit dem Warnsignal "Warning" und dem GHS09-Piktogramm. Bei der Handhabung sind entsprechende Umweltschutzmaßnahmen zu beachten, da das Metall schädliche Auswirkungen auf Wasserorganismen haben kann. Die ADR-Klassifizierung als Klasse 9 (verschiedene gefährliche Stoffe) erfordert besondere Transportvorschriften. In der Industrie findet Kupfer vielfältige Anwendungen: In der Elektroindustrie als Leitermaterial für Kabel und Drähte aufgrund seiner hervorragenden Leitfähigkeit, in der Bauindustrie für Rohrleitungen und Bedachungen wegen seiner Korrosionsbeständigkeit, sowie in der chemischen Industrie als Katalysator und zur Herstellung von Kupferverbindungen wie Copper(1+) thiocyanate. Anders als komplexe organische Verbindungen wie (3S,4S)-3-hexyl-4-[(2R)-2-hydroxytridecyl]oxetan-2-one bietet Kupfer als elementares Metall vielseitige direkte Anwendungsmöglichkeiten. OYSI bietet hochwertiges technisches Kupfer für verschiedene industrielle Anwendungen in ganz Europa an.
Sicherheit & Klassifizierung
Aquatic Acute 1; Aquatic Chronic 1
HGefahrenhinweise (H-Sätze)
Beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die vollständige Liste der Gefahren- und Sicherheitshinweise finden Sie im Sicherheitsdatenblatt (SDS).
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Transport (ADR)
| UN-Nummer | 3077 |
| ADR-Klasse | 9 |
| Verpackungsgruppe | III |
| Tunnelbeschränkungscode | - |
| Proper Shipping Name | Kupfer-Pulver, Korngröße >= 1 mm |
| Meeresschadstoff | Nein |
Häufige Fragen
Was ist Kupfer?
Kupfer ist ein rötlich-braunes Übergangsmetall mit der chemischen Formel Cu und der CAS-Nummer 7440-50-8. Es gehört zu den wichtigsten technischen Metallen und zeichnet sich durch hervorragende elektrische und thermische Leitfähigkeit aus. Mit einer Molmasse von 63,55 g/mol ist Kupfer bei Raumtemperatur fest und besitzt eine charakteristische kupferrote Farbe. Das Element ist korrosionsbeständig und bildet an der Luft eine schützende Patina.
Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften hat Kupfer?
Kupfer ist ein fester, rötlich-brauner Metallwerkstoff mit charakteristischem metallischen Glanz. Es besitzt eine Dichte von 8,96 g/cm³ und schmilzt bei 1085°C. Das Metall ist geruchlos und praktisch unlöslich in Wasser, löst sich jedoch in Säuren unter Bildung von Kupfersalzen. Kupfer zeigt ausgezeichnete Duktilität und Formbarkeit sowie hohe elektrische und thermische Leitfähigkeit, was es für technische Anwendungen besonders wertvoll macht.
Wofür wird Kupfer verwendet?
Kupfer wird hauptsächlich in der Elektroindustrie für Kabel, Leitungen und elektrische Komponenten eingesetzt. In der Bauindustrie dient es für Rohrleitungen, Dacheindeckungen und Fassadenverkleidungen. Weitere wichtige Anwendungen umfassen die Herstellung von Legierungen wie Messing und Bronze, den Maschinenbau, die Automobilindustrie sowie die Produktion von Wärmetauschern. Kupferverbindungen finden auch als Fungizide und Algizide Verwendung.
Wie wird Kupfer sicher gehandhabt?
Kupfer erfordert beim Umgang grundlegende Schutzmaßnahmen, insbesondere wegen seiner aquatischen Toxizität (GHS09-Piktogramm). Tragen Sie Schutzhandschuhe und Schutzbrille, um Hautkontakt und Augenreizungen zu vermeiden. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung, besonders beim Schweißen oder Schleifen. Vermeiden Sie das Einatmen von Kupferstaub und -dämpfen. Halten Sie Kupfer von Gewässern fern und beachten Sie die Warnsignale bezüglich der Umweltgefährdung.
Wie wird Kupfer korrekt gelagert?
Kupfer sollte in trockenen, gut belüfteten Räumen gelagert werden, um Korrosion zu vermeiden. Lagern Sie das Material getrennt von starken Säuren und Oxidationsmitteln. Achten Sie auf Schutz vor Feuchtigkeit und direkter Witterungseinwirkung. Bei der Lagerung ist besonders darauf zu achten, dass keine Kontamination von Böden oder Gewässern erfolgt, da Kupfer als gewässergefährdend eingestuft ist. Verwenden Sie geeignete Auffangwannen bei größeren Mengen.
Was ist bei Kontakt mit Kupfer zu tun?
Kupfer selbst ist bei normalem Kontakt wenig problematisch, jedoch können Kupferstaub und -verbindungen Reizungen verursachen. Bei Hautkontakt mit kontaminiertem Material spülen Sie die betroffene Stelle mit viel Wasser ab. Bei Einatmen von Kupferstaub bringen Sie die Person an die frische Luft. Bei Augenkontakt spülen Sie mindestens 15 Minuten mit Wasser. Suchen Sie bei anhaltenden Beschwerden oder größeren Expositionen ärztliche Hilfe auf.
Wie wird Kupfer ordnungsgemäß entsorgt?
Kupfer ist ein wertvolles Recyclingsmaterial und sollte der Wiederverwertung zugeführt werden. Sammeln Sie Kupferabfälle getrennt und geben Sie diese an zertifizierte Metallhändler oder Recyclingunternehmen ab. Kontaminierte Kupferprodukte sind als Sonderabfall zu behandeln. Vermeiden Sie unbedingt die Entsorgung über den Hausmüll oder in die Umwelt, da Kupfer gewässergefährdend ist. Beachten Sie lokale Vorschriften zur Metallentsorgung und nutzen Sie offizielle Sammelstellen.
Wie wird Kupfer transportiert?
Kupfer ist als Gefahrgut der ADR-Klasse 9 (verschiedene gefährliche Stoffe) der Verpackungsgruppe III klassifiziert. Der Transport erfordert entsprechende Kennzeichnung und Dokumentation gemäß ADR-Vorschriften. Verwenden Sie zugelassene Verpackungen und stellen Sie sicher, dass keine Leckagen auftreten können. Das GHS09-Piktogramm muss sichtbar angebracht werden. Transporteure benötigen entsprechende Gefahrgutschulungen und die erforderlichen Beförderungspapiere müssen mitgeführt werden.
Unterliegt Kupfer besonderen Vorschriften?
Kupfer unterliegt der REACH-Verordnung und muss registriert werden. Es ist nach CLP-Verordnung als gewässergefährdend klassifiziert (Aquatic Acute 1, Aquatic Chronic 1) und erfordert entsprechende Kennzeichnung. Kupfer ist nicht als SVHC-Stoff eingestuft. Beachten Sie nationale Gewässerschutzbestimmungen und Emissionsgrenzwerte. In bestimmten Anwendungen können zusätzliche branchenspezifische Vorschriften gelten. Prüfen Sie aktuelle Beschränkungen und Verwendungsauflagen in Ihrem Anwendungsbereich.
Wo kann man Kupfer in Europa kaufen?
Kupfer können Sie europaweit bei OYSI, einem etablierten Distributor für chemische Produkte, beziehen. OYSI bietet Kupfer in verschiedenen Qualitäten und Mengen für industrielle und gewerbliche Anwendungen. Als spezialisierter europäischer Händler gewährleistet OYSI die Einhaltung aller relevanten Vorschriften und bietet fachkundige Beratung zu Anwendung, Sicherheit und Transport. Kontaktieren Sie OYSI für spezifische Anfragen zu Verfügbarkeit und technischen Spezifikationen.
Services für Copper
Copper bestellen
Schnelle Lieferung in ganz Europa
SDB-Service
Sicherheitsdatenblatt für Copper anfordern
Technische Beratung
Anwendungsberatung für Copper
Sicherheitsdatenblatt nach REACH
REACH Compliance Service
Digitaler Produktpass
EU-konforme Produktdokumentation
ADR-Beratung für Copper
Copper ist ein Gefahrgut. Wir unterstützen Sie bei Kennzeichnung, Verpackung und Transportdokumentation.
Datenquellen
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.