Trihexylalumane
C18H39Al
trihexylalumane
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Identifikation
- CAS-Nummer
- 1116-73-0
- EG-Nummer
- 214-241-6
- UN-Nummer
- 3394
- Index-Nummer
- 013-004-00-2
- PubChem CID
- 16682951
Physikalisch-chemische Eigenschaften
- Summenformel
- C18H39Al
- Molare Masse
- 282.50 g/mol
- IUPAC-Name
- trihexylalumane
Chemische Identifikatoren
- InChI
- InChI=1S/3C6H13.Al/c3*1-3-5-6-4-2;/h3*1,3-6H2,2H3;
- InChI Key
- ORYGRKHDLWYTKX-UHFFFAOYSA-N
Überblick
Trihexylalumane (CAS 1116-73-0) ist eine organometallische Aluminiumverbindung mit drei Hexylgruppen, die als Katalysator und Polymerisationsinitiator eingesetzt wird. Diese metallorganische Verbindung mit der Molekularformel C18H39Al gehört zur Familie der Trialkylaluminium-Verbindungen und weist eine Molmasse von 282,5 g/mol auf. Trihexylalumane zeichnet sich durch seine hohe Reaktivität gegenüber Luft und Feuchtigkeit aus, was eine sorgfältige Handhabung unter Inertgasatmosphäre erforderlich macht. Die Substanz ist gemäß ADR-Klassifizierung der Klasse 4.2 zugeordnet, was auf ihre spontan entzündlichen Eigenschaften hinweist. Die Verbindung zeigt typische Eigenschaften von Alkylaluminiumverbindungen und steht in direkter Verwandtschaft zu anderen Trialkylaluminium-Spezies wie Tripropylalumane oder Trioctylalumane, unterscheidet sich jedoch durch ihre spezifische Kettenlänge der Alkylsubstituenten. Diese strukturellen Unterschiede beeinflussen sowohl die physikalischen Eigenschaften als auch die Anwendungsbereiche. In der industriellen Praxis findet Trihexylalumane hauptsächlich Verwendung als Cokatalysator in der Olefinpolymerisation, insbesondere bei der Herstellung von Polyethylen und Polypropylen. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet liegt in der organischen Synthesechemie als starkes Alkylierungsreagenz für verschiedene metallorganische Reaktionen. Darüber hinaus wird die Verbindung als Katalysatorkomponente in speziellen Polymerisationsprozessen eingesetzt, wo ihre spezifischen sterischen und elektronischen Eigenschaften von Vorteil sind. OYSI bietet Trihexylalumane als hochwertiges Spezialprodukt für anspruchsvolle industrielle Anwendungen an und gewährleistet dabei höchste Qualitätsstandards für kritische Syntheseprozesse.
Sicherheit & Klassifizierung
Keine Gefahrstoffeinstufung
Diese Substanz ist nicht als gefährlich eingestuft gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008.
Transport (ADR)
| UN-Nummer | 3394 |
| ADR-Klasse | 4.2 |
| Verpackungsgruppe | I |
| Tunnelbeschränkungscode | B/E |
| Proper Shipping Name | Trihexylaluminium, flüssig, pyrophor |
| Meeresschadstoff | Nein |
Häufige Fragen
Was ist Trihexylaluman?
Trihexylaluman ist eine organometallische Verbindung mit der Formel C18H39Al und der CAS-Nummer 1116-73-0. Diese Aluminiumverbindung besteht aus einem Aluminiumatom, das mit drei Hexylgruppen verbunden ist. Mit einer Molmasse von 282,5 g/mol gehört sie zur Familie der Trialkylaluminium-Verbindungen. Trihexylaluman wird hauptsächlich als Katalysator in der chemischen Industrie eingesetzt und zeichnet sich durch seine hohe Reaktivität aus.
Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften hat Trihexylaluman?
Trihexylaluman ist eine pyrophore organometallische Verbindung, die bei Kontakt mit Luft spontan entzünden kann. Die Substanz liegt typischerweise als farblose bis schwach gelbliche Flüssigkeit vor und ist hochempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und Sauerstoff. Sie ist in unpolaren organischen Lösungsmitteln gut löslich, reagiert jedoch heftig mit Wasser und Alkoholen. Aufgrund ihrer pyrophoren Eigenschaften muss sie unter Inertgasatmosphäre gehandhabt werden.
Wofür wird Trihexylaluman verwendet?
Trihexylaluman wird hauptsächlich als Katalysator und Co-Katalysator in der Polymerisationsindustrie eingesetzt, insbesondere bei der Herstellung von Polyolefinen. Die Verbindung findet Anwendung in Ziegler-Natta-Katalysatorsystemen und anderen metallorganischen Katalyseprozessen. Zusätzlich wird sie als Reduktionsmittel in organischen Synthesen und als Alkylierungsreagenz verwendet. In der Forschung dient sie zur Entwicklung neuer Katalysatorsysteme für die Olefinpolymerisation.
Wie wird Trihexylaluman sicher gehandhabt?
Trihexylaluman muss aufgrund seiner pyrophoren Eigenschaften unter streng kontrollierten Bedingungen gehandhabt werden. Arbeiten Sie ausschließlich unter Inertgasatmosphäre (Argon oder Stickstoff) und vermeiden Sie jeglichen Kontakt mit Luft oder Feuchtigkeit. Tragen Sie geeignete Schutzausrüstung einschließlich Schutzbrille, Handschuhe und Laborkittel. Verwenden Sie spezielle Handhabungstechniken wie Schlenk-Linien oder Glove-Boxes. Halten Sie Löschmittel für Metallbrände bereit und arbeiten Sie in gut belüfteten Bereichen.
Wie wird Trihexylaluman korrekt gelagert?
Trihexylaluman muss unter Inertgasatmosphäre in dicht verschlossenen, trockenen Behältern gelagert werden. Lagern Sie die Substanz bei kühlen Temperaturen (unter 25°C) und schützen Sie sie vor Licht, Feuchtigkeit und Sauerstoff. Verwenden Sie nur Behälter aus kompatiblen Materialien wie rostfreiem Stahl oder speziellen Kunststoffen. Die Lagerung sollte getrennt von Oxidationsmitteln, Säuren und wasserhaltigen Substanzen erfolgen. Stellen Sie sicher, dass der Lagerbereich gut belüftet und mit geeigneten Feuerlöschsystemen ausgestattet ist.
Was ist bei Kontakt mit Trihexylaluman zu tun?
Trihexylaluman erfordert sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kontakt. Bei Hautkontakt spülen Sie die betroffene Stelle sofort mit viel Wasser und entfernen Sie kontaminierte Kleidung. Bei Augenkontakt spülen Sie mindestens 15 Minuten mit Wasser und suchen Sie sofort einen Arzt auf. Bei Einatmen bringen Sie die Person an die frische Luft. Rufen Sie bei allen Expositionen umgehend den Notruf. Beachten Sie, dass die Substanz bei Kontakt mit Wasser heftig reagiert und Dämpfe bilden kann.
Wie wird Trihexylaluman ordnungsgemäß entsorgt?
Trihexylaluman muss als Sonderabfall durch spezialisierte Entsorgungsunternehmen entsorgt werden. Die Substanz darf nicht über normale Abwässer oder den Hausmüll entsorgt werden. Vor der Entsorgung muss sie durch kontrollierte Hydrolyse unter Inertgasatmosphäre deaktiviert werden. Dies sollte nur von geschultem Personal durchgeführt werden. Kontaktieren Sie einen zugelassenen Entsorger für gefährliche Abfälle und befolgen Sie alle lokalen und nationalen Vorschriften für die Entsorgung pyrophorer Substanzen.
Wie wird Trihexylaluman transportiert?
Trihexylaluman ist als ADR-Klasse 4.2 (selbstentzündliche Stoffe), Verpackungsgruppe I klassifiziert. Der Transport erfordert spezielle UN-konforme Verpackungen, die gegen Luftzutritt und Feuchtigkeit schützen. Die Substanz muss unter Inertgas verpackt und mit entsprechenden Gefahrzettel gekennzeichnet werden. Nur zugelassene Transporteure für Gefahrgut dürfen diese Substanz befördern. Alle Transportvorschriften gemäß ADR/RID müssen strikt befolgt werden, einschließlich spezieller Schulungen für das Transportpersonal.
Unterliegt Trihexylaluman besonderen Vorschriften?
Trihexylaluman unterliegt der REACH-Verordnung und muss bei Verwendung über 1 Tonne pro Jahr registriert werden. Die Substanz ist nicht als SVHC (besonders besorgniserregender Stoff) eingestuft. Dennoch gelten strenge Arbeitsschutzbestimmungen aufgrund ihrer pyrophoren Eigenschaften. Verwender müssen entsprechende Sicherheitsdatenblätter bereitstellen und Gefährdungsbeurteilungen durchführen. Je nach Anwendung können zusätzliche industrielle Emissions- und Umweltschutzbestimmungen gelten. Informieren Sie sich über lokale Vorschriften in Ihrem Arbeitsbereich.
Wo kann man Trihexylaluman in Europa kaufen?
Trihexylaluman ist als Spezialchemikalie über ausgewählte Distributoren in Europa erhältlich. OYSI ist ein etablierter europäischer Distributor für technische Chemikalien und kann Sie bei der Beschaffung von Trihexylaluman unterstützen. Aufgrund der besonderen Eigenschaften dieser Substanz ist eine fachkundige Beratung bezüglich Handhabung, Transport und Lagerung erforderlich. Kontaktieren Sie OYSI für spezifische Anfragen zu Verfügbarkeit, technischen Spezifikationen und sicherheitsrelevanten Informationen für Ihre Anwendung.
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Trihexylalumane ist ein Gefahrgut. Wir unterstützen Sie bei Kennzeichnung, Verpackung und Transportdokumentation.
Datenquellen
Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.