Sodium dimethylarsinate

C2H6AsNaO2

sodium dimethylarsinate

CAS124-65-2

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Identifikation

CAS-Nummer
124-65-2
EG-Nummer
204-708-2
UN-Nummer
1688
Index-Nummer
033-002-00-5
PubChem CID
2724247

Physikalisch-chemische Eigenschaften

Summenformel
C2H6AsNaO2
Molare Masse
159.98 g/mol
IUPAC-Name
sodium dimethylarsinate

Chemische Identifikatoren

InChI
InChI=1S/C2H7AsO2.Na/c1-3(2,4)5;/h1-2H3,(H,4,5);/q;+1/p-1
InChI Key
IHQKEDIOMGYHEB-UHFFFAOYSA-M

Überblick

Natriumdimethylarsinat (CAS 124-65-2) ist eine organische Arsenverbindung mit zwei Methylgruppen, die als Natriumsalz der Dimethylarsinsäure vorliegt. Diese chemische Verbindung gehört zur Familie der organometallischen Arsenverbindungen und zeichnet sich durch ihre spezifischen molekularen Eigenschaften aus. Mit einer Molmasse von 159,98 g/mol und der Summenformel C2H6AsNaO2 stellt Natriumdimethylarsinat ein wichtiges Intermediat in verschiedenen industriellen Anwendungen dar. Die Substanz wird unter der EG-Nummer 204-708-2 geführt und unterliegt aufgrund ihrer arsenorganischen Struktur besonderen Sicherheitsbestimmungen. Beim Transport wird die Verbindung gemäß ADR-Klassifikation der Gefahrenklasse 6.1 zugeordnet, was auf ihre potenzielle Toxizität hinweist. Dies erfordert entsprechende Vorsichtsmaßnahmen bei Handhabung, Lagerung und Transport. Wie andere arsenhaltige Verbindungen, die sich von aromatischen Systemen wie 4-Nitroanilin unterscheiden, weist Natriumdimethylarsinat charakteristische Eigenschaften organischer Metallverbindungen auf. In der industriellen Praxis findet die Substanz hauptsächlich Verwendung in der Synthese spezialisierter organischer Verbindungen sowie als Reagenz in der analytischen Chemie. Darüber hinaus spielt sie eine Rolle bei der Herstellung bestimmter pharmazeutischer Zwischenprodukte und in spezifischen Forschungsanwendungen der Organometallchemie. OYSI bietet Natriumdimethylarsinat in technischer Qualität für professionelle Anwender in ganz Europa an und gewährleistet dabei die Einhaltung aller relevanten Sicherheits- und Transportvorschriften.

Sicherheit & Klassifizierung

Keine Gefahrstoffeinstufung

Diese Substanz ist nicht als gefährlich eingestuft gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008.

Transport (ADR)

UN-Nummer1688
ADR-Klasse6.1
VerpackungsgruppeII
TunnelbeschränkungscodeD/E
Proper Shipping NameNatriumkakodylat
MeeresschadstoffNein

Häufige Fragen

Was ist Natriumdimethylarsinat?

Natriumdimethylarsinat ist eine organische Arsenverbindung mit der chemischen Formel C2H6AsNaO2 und der CAS-Nummer 124-65-2. Diese Substanz hat eine Molmasse von 159,98 g/mol und gehört zur Gruppe der Organoarsenverbindungen. Es handelt sich um das Natriumsalz der Dimethylarsinsäure, welches in verschiedenen industriellen Anwendungen eingesetzt wird. Die Verbindung enthält Arsen als zentrales Element und weist aufgrund dessen besondere toxikologische Eigenschaften auf.

Welche physikochemischen Eigenschaften hat Natriumdimethylarsinat?

Natriumdimethylarsinat ist ein kristalliner Feststoff mit der Summenformel C2H6AsNaO2 und einer Molmasse von 159,98 g/mol. Die Verbindung ist typischerweise gut wasserlöslich aufgrund ihrer ionischen Natriumsalz-Struktur. Als organische Arsenverbindung zeigt sie charakteristische chemische Eigenschaften der Organoarsenate. Die genauen physikalischen Parameter wie Schmelzpunkt und Löslichkeitskoeffizienten hängen von den spezifischen Herstellungsbedingungen und der Reinheit ab.

Wofür wird Natriumdimethylarsinat verwendet?

Natriumdimethylarsinat wird hauptsächlich in der chemischen Industrie als Zwischenprodukt oder Reagenz eingesetzt. Die Verbindung findet Anwendung in speziellen Syntheseverfahren und kann als Ausgangsstoff für weitere organische Arsenverbindungen dienen. Aufgrund seiner besonderen chemischen Eigenschaften wird es in kontrollierten industriellen Prozessen verwendet, wo seine spezifischen Reaktivitäten genutzt werden. Die genauen Anwendungsgebiete sind oft spezialisiert und erfordern entsprechende Fachkenntnisse.

Wie manipuliert man Natriumdimethylarsinat sicher?

Natriumdimethylarsinat erfordert aufgrund seiner Arsenkomponente besondere Sicherheitsvorkehrungen bei der Handhabung. Tragen Sie immer geeignete persönliche Schutzausrüstung einschließlich Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutz. Arbeiten Sie in gut belüfteten Bereichen oder unter Abzug, um eine Inhalation zu vermeiden. Vermeiden Sie direkten Hautkontakt und stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter entsprechend geschult sind. Nach der Handhabung sind gründliches Händewaschen und Dekontaminationsmaßnahmen erforderlich.

Wie lagert man Natriumdimethylarsinat korrekt?

Natriumdimethylarsinat sollte in fest verschlossenen Behältern an einem trockenen, kühlen und gut belüfteten Ort gelagert werden. Halten Sie die Substanz von Feuchtigkeit fern, um Zersetzung zu vermeiden, und lagern Sie sie getrennt von unverträglichen Materialien. Der Lagerbereich sollte sicher und nur für autorisiertes Personal zugänglich sein. Kennzeichnen Sie alle Behälter deutlich und führen Sie regelmäßige Kontrollen der Lagerungsbedingungen durch. Beachten Sie dabei alle lokalen Vorschriften für die Lagerung arsenhaltiger Verbindungen.

Was tun bei Kontakt mit Natriumdimethylarsinat?

Bei Hautkontakt mit Natriumdimethylarsinat spülen Sie die betroffene Stelle sofort mindestens 15 Minuten lang mit reichlich Wasser ab und entfernen Sie kontaminierte Kleidung. Bei Augenkontakt spülen Sie die Augen gründlich mit Wasser und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf. Bei Verschlucken nicht erbrechen, sondern sofort medizinische Notfallversorgung kontaktieren. Bei Verdacht auf Inhalation bringen Sie die Person an die frische Luft und suchen Sie ärztliche Behandlung auf.

Wie entsorgt man Natriumdimethylarsinat ordnungsgemäß?

Natriumdimethylarsinat muss als gefährlicher Abfall gemäß den geltenden nationalen und europäischen Abfallvorschriften entsorgt werden. Die Substanz darf nicht über das normale Abwassersystem oder den Hausmüll entsorgt werden. Wenden Sie sich an lizenzierte Entsorgungsunternehmen, die auf die Behandlung arsenhaltiger Verbindungen spezialisiert sind. Dokumentieren Sie alle Entsorgungsvorgänge ordnungsgemäß und stellen Sie sicher, dass alle rechtlichen Anforderungen erfüllt werden. Kontaminierte Verpackungen müssen ebenfalls als Sonderabfall behandelt werden.

Wie transportiert man Natriumdimethylarsinat?

Natriumdimethylarsinat ist gemäß ADR-Vorschriften als Gefahrgut der Klasse 6.1 (giftige Stoffe), Verpackungsgruppe II klassifiziert. Der Transport erfordert entsprechende Gefahrgutverpackungen und -kennzeichnungen sowie qualifizierte Transporteure mit gültiger ADR-Schulung. Alle Transportdokumente müssen korrekt ausgefüllt und mitgeführt werden. Beachten Sie spezielle Ladungstrennungsvorschriften und informieren Sie sich über eventuelle Routenbeschränkungen. Die Verpackung muss den UN-Spezifikationen entsprechen und ordnungsgemäß gekennzeichnet sein.

Unterliegt Natriumdimethylarsinat besonderen Regelungen?

Natriumdimethylarsinat unterliegt verschiedenen europäischen Chemikalienvorschriften einschließlich REACH-Verordnung, die eine Registrierung für bestimmte Mengen erfordern kann. Als arsenhaltige Verbindung können zusätzliche nationale Beschränkungen und Meldepflichten gelten. Die Substanz ist nicht als SVHC (besonders besorgniserregender Stoff) eingestuft, jedoch können aufgrund der Arsenkomponente spezielle Arbeitsschutz- und Umweltauflagen bestehen. Informieren Sie sich über aktuelle Vorschriften in Ihrem Land, da sich diese ändern können.

Wo kann man Natriumdimethylarsinat in Europa kaufen?

Natriumdimethylarsinat können Sie über OYSI, einen etablierten europäischen Distributor für Spezialchemikalien, beziehen. OYSI verfügt über umfassende Erfahrung im Handel mit chemischen Verbindungen und kann Sie bei der Beschaffung sowie bei regulatorischen Fragen unterstützen. Als spezialisierte Arsenverbindung erfordert der Kauf entsprechende Nachweise über die vorgesehene Verwendung und die Einhaltung aller relevanten Sicherheits- und Umweltvorschriften. Kontaktieren Sie OYSI für spezifische Verfügbarkeit und Beratung.

Datenquellen

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.