Mercury;sodium

HgNa

mercury;sodium

CAS11110-52-4

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Identifikation

CAS-Nummer
11110-52-4
UN-Nummer
3401
PubChem CID
9837419

Physikalisch-chemische Eigenschaften

Summenformel
HgNa
Molare Masse
223.58 g/mol
IUPAC-Name
mercury;sodium

Chemische Identifikatoren

InChI
InChI=1S/Hg.Na
InChI Key
MJGFBOZCAJSGQW-UHFFFAOYSA-N

Überblick

Mercury;sodium (CAS 11110-52-4) ist eine intermetallische Verbindung mit der Molekularformel HgNa und einer Molmasse von 223,58 g/mol. Diese spezielle Quecksilber-Natrium-Legierung stellt eine faszinierende Klasse von intermetallischen Materialien dar, die durch die Kombination von Quecksilber und Natrium entstehen. Die Verbindung gehört zur Familie der Alkalimetall-Amalgame und zeigt aufgrund der einzigartigen elektronischen Eigenschaften beider Komponenten interessante chemische und physikalische Charakteristika. Bei Raumtemperatur weist Mercury;sodium typische Eigenschaften von Amalgamen auf, wobei die Präsenz von Natrium der Legierung besondere reaktive Eigenschaften verleiht. Die Klassifizierung unter ADR-Klasse 4.3 deutet auf eine erhöhte Reaktivität mit Wasser hin, was bei der Handhabung und Lagerung besondere Vorsichtsmaßnahmen erfordert. Ähnlich wie andere Alkalimetall-Verbindungen, beispielsweise potassium;sodium, zeigt diese Substanz eine ausgeprägte Reaktivität gegenüber Feuchtigkeit und Sauerstoff. In industriellen Anwendungen findet Mercury;sodium hauptsächlich in spezialisierten metallurgischen Prozessen Verwendung, wo die einzigartigen Eigenschaften der Quecksilber-Natrium-Kombination genutzt werden. Weitere Einsatzgebiete umfassen bestimmte katalytische Verfahren und als Zwischenprodukt in der Herstellung anderer intermetallischer Verbindungen. Die Substanz wird auch in der Forschung und Entwicklung neuer Materialien mit spezifischen elektronischen Eigenschaften eingesetzt. Die sachgerechte Lagerung erfordert inerte Atmosphäre und Schutz vor Feuchtigkeit. Aufgrund der Quecksilberkomponente sind zusätzliche Umwelt- und Gesundheitsschutzmaßnahmen zu beachten. OYSI bietet Mercury;sodium in technischer Qualität für qualifizierte industrielle Anwender an.

Sicherheit & Klassifizierung

Keine Gefahrstoffeinstufung

Diese Substanz ist nicht als gefährlich eingestuft gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008.

Transport (ADR)

UN-Nummer3401
ADR-Klasse4.3
VerpackungsgruppeI
TunnelbeschränkungscodeB/E
Proper Shipping NameNatriumamalgam, fest
MeeresschadstoffNein

Häufige Fragen

Was ist Mercury;Sodium?

Mercury;Sodium ist eine intermetallische Verbindung aus Quecksilber und Natrium mit der chemischen Formel HgNa und der CAS-Nummer 11110-52-4. Diese Substanz hat eine Molmasse von 223,58 g/mol und gehört zu den Alkalimetall-Quecksilber-Amalgamen. Die Verbindung entsteht durch die direkte Reaktion von metallischem Quecksilber mit Natrium und zeigt die charakteristischen Eigenschaften beider Metalle in modifizierter Form.

Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften hat Mercury;Sodium?

Mercury;Sodium ist eine metallische Legierung mit silbrig-glänzendem Aussehen, die bei Raumtemperatur fest ist. Die Verbindung ist hochreaktiv gegenüber Wasser und Feuchtigkeit, wobei sie Wasserstoffgas entwickelt. Sie zeigt typische Amalgam-Eigenschaften mit veränderter Duktilität im Vergleich zu reinem Quecksilber. Die Substanz ist in polaren Lösungsmitteln unlöslich, reagiert aber heftig mit Wasser unter Bildung von Natriumhydroxid und elementarem Quecksilber.

Wofür wird Mercury;Sodium verwendet?

Mercury;Sodium wird hauptsächlich in spezialisierten metallurgischen Anwendungen und als Reduktionsmittel in organischen Synthesen eingesetzt. Die Verbindung findet Verwendung in der Herstellung bestimmter organischer Verbindungen, wo ihre reduktiven Eigenschaften genutzt werden. Zusätzlich wird sie in der Forschung für elektrochemische Studien und als Katalysator in spezifischen chemischen Reaktionen verwendet. Aufgrund ihrer Reaktivität ist der Einsatz auf Fachbereiche mit entsprechender Expertise beschränkt.

Wie handhabt man Mercury;Sodium sicher?

Mercury;Sodium muss unter striktem Ausschluss von Feuchtigkeit und Luft gehandhabt werden, da es heftig mit Wasser reagiert. Tragen Sie vollständige Schutzausrüstung einschließlich Schutzbrille, Handschuhe und Laborkittel. Arbeiten Sie ausschließlich unter Inertgasatmosphäre oder in einer Glovebox. Vermeiden Sie jeden Kontakt mit Haut und Augen. Sorgen Sie für ausreichende Belüftung und halten Sie Löschmittel für Metallbrände bereit. Die Handhabung sollte nur durch geschultes Fachpersonal erfolgen.

Wie lagert man Mercury;Sodium korrekt?

Mercury;Sodium muss unter Inertgasatmosphäre in dicht verschlossenen, luftdichten Behältern gelagert werden. Bewahren Sie die Substanz an einem kühlen, trockenen Ort auf, geschützt vor Feuchtigkeit und direktem Sonnenlicht. Lagern Sie getrennt von Wasser, Säuren und oxidierenden Stoffen. Die Lagerräume sollten gut belüftet sein und über Notfallausrüstung für Metallbrände verfügen. Regelmäßige Kontrolle der Behälterintegrität ist erforderlich, um Lufteintritt zu verhindern.

Was tun bei Kontakt mit Mercury;Sodium?

Mercury;Sodium erfordert sofortige Notfallmaßnahmen bei Kontakt. Bei Hautkontakt entfernen Sie sofort kontaminierte Kleidung und spülen die betroffene Stelle ausgiebig mit Wasser. Bei Augenkontakt spülen Sie mindestens 15 Minuten mit klarem Wasser und suchen sofort einen Arzt auf. Bei Einatmung bringen Sie die Person an die frische Luft. Rufen Sie in jedem Fall umgehend medizinische Hilfe. Informieren Sie das medizinische Personal über die Exposition gegenüber einer Quecksilber-Natrium-Verbindung.

Wie entsorgt man Mercury;Sodium ordnungsgemäß?

Mercury;Sodium muss als gefährlicher Abfall durch spezialisierte Entsorgungsunternehmen entsorgt werden, die für Quecksilber- und Alkalimetallabfälle zugelassen sind. Die Substanz darf niemals über normale Abfallwege oder das Abwasser entsorgt werden. Sammeln Sie Reste in geeigneten, dichten Behältern unter Inertgas. Kontaktieren Sie zertifizierte Entsorger, die Erfahrung mit reaktiven Metallverbindungen haben. Befolgen Sie alle lokalen und nationalen Vorschriften für die Entsorgung quecksilberhaltiger Abfälle gemäß der europäischen Abfallrahmenrichtlinie.

Wie transportiert man Mercury;Sodium?

Mercury;Sodium ist als ADR-Klasse 4.3 (Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündliche Gase entwickeln) der Verpackungsgruppe I klassifiziert. Der Transport erfordert spezielle Verpackungen, die luftdicht und feuchtigkeitsbeständig sind. Verwenden Sie nur zugelassene Verpackungen für Klasse 4.3-Stoffe. Der Transport muss von geschultem Personal durchgeführt werden, das über ADR-Zertifizierung verfügt. Begleitdokumente müssen die korrekte UN-Nummer und Gefahrenklasse ausweisen. Notfallausrüstung für wasserreaktive Stoffe ist mitzuführen.

Unterliegt Mercury;Sodium besonderen Vorschriften?

Mercury;Sodium unterliegt strengen Vorschriften aufgrund seines Quecksilbergehalts und seiner Reaktivität. Die Substanz fällt unter die REACH-Verordnung und erfordert eine Registrierung für den gewerblichen Einsatz. Aufgrund des Quecksilbergehalts gelten zusätzliche Beschränkungen gemäß der EU-Quecksilberverordnung. Die Verwendung ist meldepflichtig und unterliegt behördlichen Genehmigungsverfahren. Betriebe müssen spezielle Sicherheitsmaßnahmen implementieren und regelmäßige Überwachung durchführen. Arbeitsplatzgrenzwerte für Quecksilberdämpfe sind einzuhalten.

Wo kann man Mercury;Sodium in Europa kaufen?

Mercury;Sodium können Sie über OYSI, einen etablierten europäischen Distributor für Spezialchemikalien, beziehen. OYSI verfügt über die notwendigen Genehmigungen und Expertise für den Handel mit reaktiven Metallverbindungen und quecksilberhaltigen Substanzen. Als spezialisierter Anbieter gewährleistet OYSI fachgerechte Verpackung, Transport und Dokumentation gemäß europäischen Vorschriften. Kontaktieren Sie OYSI für Verfügbarkeit, technische Spezifikationen und Beratung bezüglich Handhabung und regulatorischen Anforderungen für Ihre spezifische Anwendung.

Datenquellen

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.