(2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate

C11H13NO3

CAS1563-67-3
GHS06 Gefahrensymbol: Giftig – Totenkopf mit Knochen
Danger

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Identifikation

CAS-Nummer
1563-67-3
UN-Nummer
2757
Index-Nummer
006-022-00-7
PubChem CID
15279

Physikalisch-chemische Eigenschaften

Summenformel
C11H13NO3
Molare Masse
207.23 g/mol
IUPAC-Name
(2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate

Chemische Identifikatoren

InChI
InChI=1S/C11H13NO3/c1-7-6-8-4-3-5-9(10(8)14-7)15-11(13)12-2/h3-5,7H,6H2,1-2H3,(H,12,13)
InChI Key
JTBBRGSSVACAJM-UHFFFAOYSA-N

Überblick

(2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate (CAS 1563-67-3) ist ein organisches Carbamat-Insektizid mit hoher akuter Toxizität und spezifischer neurochemischer Wirkung. Diese chemische Verbindung mit der Molekularformel C11H13NO3 und einer Molmasse von 207,23 g/mol gehört zur Familie der Carbamat-Pestizide und zeichnet sich durch ihre benzofuranbasierte Struktur aus. Als Derivat des N-Methylcarbamats weist sie charakteristische insektizide Eigenschaften auf, die auf der Hemmung der Acetylcholinesterase beruhen. Die Substanz wird gemäß GHS-Klassifizierung als akut toxisch der Kategorie 3 eingestuft und trägt das Gefahrenpiktogramm GHS06 mit dem Signalwort "Danger". Aufgrund ihrer hohen Toxizität fällt sie unter die ADR-Transportklasse 6.1 für giftige Stoffe und erfordert entsprechende Sicherheitsvorkehrungen bei Handhabung, Lagerung und Transport. In industriellen Anwendungen findet (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate primär als Wirkstoff in professionellen Insektizidformulierungen Verwendung, insbesondere zur Bekämpfung von Schädlingen in der Landwirtschaft und im Vorratsschutz. Darüber hinaus wird es in der Forschung und Entwicklung neuer Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Im Gegensatz zu anderen toxischen Verbindungen wie 1,1-dichloro-1-nitroethane, das hauptsächlich als Lösungsmittel dient, konzentriert sich die Anwendung dieser Carbamat-Verbindung auf den Pflanzenschutzbereich. Die fachgerechte Handhabung erfordert umfassende Schutzausrüstung und geschultes Personal aufgrund der erheblichen Gesundheitsrisiken. OYSI bietet diese hochspezielle Chemikalie für qualifizierte industrielle Anwender mit entsprechender Zulassung und Expertise an.

Sicherheit & Klassifizierung

Gefahr
Einstufung:

Acute Tox. 3 *; Acute Tox. 3 *; Acute Tox. 3 *

HGefahrenhinweise (H-Sätze)

Beschreiben Art und Schweregrad der Gefahr

H331

Giftig bei Einatmen.

H311

Giftig bei Hautkontakt.

H301

Giftig bei Verschlucken.

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Die vollständige Liste der Gefahren- und Sicherheitshinweise finden Sie im Sicherheitsdatenblatt (SDS).

Erste-Hilfe-Maßnahmen

Einatmen

Giftig

Maßnahmen bei Einatmen von Dämpfen oder Staub

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P304BEI EINATMEN:
  • +P340Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
  • +P311GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Hautkontakt

Giftig

Maßnahmen bei Berührung mit der Haut

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P302BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT:
  • +P352Mit viel Wasser waschen.
  • +P361Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen.
  • +P313Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Verschlucken

Giftig

Maßnahmen bei versehentlichem Verschlucken

Erste-Hilfe-Maßnahmen

  • +P301BEI VERSCHLUCKEN:
  • +P330Mund ausspülen.
  • +P331KEIN Erbrechen herbeiführen.
  • +P310Sofort GIFTINFORMATIONSZENTRUM/Arzt anrufen.

Zugehörige Gefahrenhinweise:

Allgemeine Maßnahmen

Notruf 112 | Giftnotruf: +49 30 19240 (DE), +33 1 45 42 59 59 (FR), +31 30 274 88 88 (NL)

Die Erste-Hilfe-Maßnahmen basieren auf der CLP-Einstufung und den zugehörigen P-Sätzen. Sie ersetzen nicht das Sicherheitsdatenblatt (SDB). Konsultieren Sie im Ernstfall immer das vollständige SDB und einen Arzt.

Transport (ADR)

UN-Nummer2757
ADR-Klasse6.1
VerpackungsgruppeII
TunnelbeschränkungscodeD/E
Proper Shipping NameDecarbofuran (ISO)
MeeresschadstoffNein

Häufige Fragen

Was ist (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate?

(2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate ist eine organische chemische Verbindung mit der CAS-Nummer 1563-67-3 und der Summenformel C11H13NO3. Diese Substanz gehört zur Stoffklasse der Carbamate und weist eine Molekülmasse von 207,23 g/mol auf. Die Verbindung ist hochgiftig und wird als akut toxisch der Kategorie 3 eingestuft, weshalb sie das GHS-Gefahrenpiktogramm GHS06 (Totenkopf mit gekreuzten Knochen) trägt.

Welche physikalisch-chemischen Eigenschaften hat (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate?

Die Substanz besitzt eine Molekülmasse von 207,23 g/mol und die Summenformel C11H13NO3. Als organische Carbamat-Verbindung zeigt sie typische Eigenschaften dieser Stoffklasse. Aufgrund der akuten Toxizität und der Transportklassifizierung als ADR-Klasse 6.1 (giftige Stoffe) der Verpackungsgruppe II ist besondere Vorsicht bei der Handhabung geboten. Spezifische physikalische Eigenschaften wie Aggregatzustand, Farbe oder Löslichkeit sollten dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt entnommen werden.

Wofür wird (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate verwendet?

Diese Carbamat-Verbindung findet hauptsächlich in der chemischen Industrie als Zwischenprodukt oder Ausgangsstoff für weitere Synthesen Verwendung. Aufgrund ihrer spezifischen chemischen Struktur kann sie in der Pharmaforschung, bei der Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln oder in anderen spezialchemischen Anwendungen eingesetzt werden. Die genauen Anwendungsgebiete hängen von den spezifischen Anforderungen des jeweiligen industriellen Prozesses ab. Wegen der hohen Toxizität ist der Einsatz ausschließlich professionellen Anwendern vorbehalten.

Wie wird (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate sicher gehandhabt?

Die Substanz erfordert aufgrund ihrer akuten Toxizität (Kategorie 3) höchste Sicherheitsvorkehrungen beim Umgang. Vollständige persönliche Schutzausrüstung einschließlich Atemschutz, Schutzhandschuhe und Schutzbrille ist obligatorisch. Arbeiten Sie ausschließlich in gut belüfteten Bereichen oder unter Abzug. Vermeiden Sie jeglichen Haut- und Augenkontakt sowie das Einatmen von Dämpfen oder Stäuben. Das Signalwort 'Danger' und das GHS06-Piktogramm weisen auf die ernste Gefährdung hin. Essen, Trinken und Rauchen am Arbeitsplatz sind strengstens untersagt.

Wie wird (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate korrekt gelagert?

Die Lagerung muss in verschlossenen Originalbehältern an einem kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort erfolgen. Aufgrund der ADR-Klassifizierung 6.1 sind spezielle Anforderungen für giftige Stoffe zu beachten. Lagern Sie die Substanz getrennt von Lebensmitteln, Futtermitteln und anderen inkompatiblen Materialien. Der Lagerbereich sollte mit entsprechenden Warnschildern gekennzeichnet sein und nur autorisierten Personen zugänglich sein. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung und Wärmequellen. Regelmäßige Kontrolle der Behälterintegrität ist erforderlich.

Was ist bei Kontakt mit (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate zu tun?

Bei Hautkontakt sofort mit reichlich Wasser und Seife mindestens 15 Minuten spülen und kontaminierte Kleidung entfernen. Bei Augenkontakt unverzüglich mit viel Wasser spülen und Augenlider offenhalten. Bei Einatmen die betroffene Person an die frische Luft bringen und Atemwege freihalten. Bei Verschlucken nicht erbrechen lassen und sofort medizinische Hilfe suchen. In allen Fällen umgehend ärztliche Behandlung einleiten und das Sicherheitsdatenblatt vorlegen. Aufgrund der akuten Toxizität ist schnelles Handeln lebenswichtig.

Wie wird (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate ordnungsgemäß entsorgt?

Die Entsorgung muss als gefährlicher Abfall gemäß den nationalen und EU-weiten Vorschriften für giftige Substanzen erfolgen. Aufgrund der akuten Toxizität ist eine Behandlung in zugelassenen Sondermüllverbrennungsanlagen oder anderen genehmigten Entsorgungseinrichtungen erforderlich. Keinesfalls über Haushaltsabfall, Abwasser oder Boden entsorgen. Leere Behälter sind ebenfalls als kontaminierter Sondermüll zu behandeln. Wenden Sie sich an zertifizierte Entsorgungsunternehmen und stellen Sie eine ordnungsgemäße Dokumentation der Abfallentsorgung sicher.

Wie wird (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate transportiert?

Der Transport erfolgt nach ADR-Vorschriften als Gefahrgut der Klasse 6.1 (giftige Stoffe) der Verpackungsgruppe II. Entsprechend zugelassene und gekennzeichnete Verpackungen sowie geschulte Transporteure sind erforderlich. Das Fahrzeug muss mit entsprechenden Warntafeln und Gefahrzetteln gekennzeichnet sein. Beförderungspapiere mit vollständigen Angaben zur Substanz sind mitzuführen. Während des Transports sind die ADR-Bestimmungen für giftige Stoffe strikt einzuhalten. Ladungssicherung und Trennung von inkompatiblen Gütern sind obligatorisch.

Unterliegt (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate besonderen Vorschriften?

Die Substanz unterliegt der REACH-Verordnung für chemische Stoffe in der EU und muss entsprechend registriert sein. Aufgrund der akuten Toxizität gelten die CLP-Verordnung zur Einstufung und Kennzeichnung sowie spezielle Arbeitsschutzbestimmungen. Als ADR-Klasse 6.1 Stoff sind die Transportvorschriften für Gefahrgut zu beachten. Die Substanz ist nicht als SVHC (besonders besorgniserregender Stoff) eingestuft. Nationale Chemikaliengesetze und betriebsspezifische Sicherheitsvorschriften sind zusätzlich zu befolgen. Regelmäßige Schulungen für den sicheren Umgang sind vorgeschrieben.

Wo kann man (2-methyl-2,3-dihydro-1-benzofuran-7-yl) N-methylcarbamate in Europa kaufen?

OYSI ist ein etablierter europäischer Distributor für chemische Spezialprodukte und kann diese hochgiftige Substanz an qualifizierte industrielle Anwender liefern. Aufgrund der akuten Toxizität und regulatorischen Anforderungen ist der Verkauf ausschließlich an professionelle Nutzer mit entsprechenden Genehmigungen und Sicherheitsqualifikationen möglich. Kontaktieren Sie OYSI für Verfügbarkeit, technische Spezifikationen und regulatorische Dokumentation. Alle erforderlichen Sicherheitsdatenblätter und Compliance-Unterlagen werden bereitgestellt. Bestellungen erfordern eine Verifikation der Anwenderberechtigung.

Datenquellen

Klassifizierung gemäß CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008. Daten aus ECHA und PubChem.